Dass Avi Primor 2013 gemeinsam mit dem Palästinenser Abdallah Frangi mit dem Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet wurde, ist kein Zufall. Längst ist Primor für sein Engagement für die Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland bekannt. Sein Einsatz ist nicht als selbstverständlich: Nur durch Zufall entging seine Mutter dem Holocaust. Aussöhnung auch zwischen Israelis und Palästinensern: Mit seiner Art, Missstände im Umgang mit den Palästinensern offen anzusprechen, machte er sich in seiner Heimat Israel nicht nur Freunde. Hier erzählt Avi Primor von seiner Arbeit als Botschafter Israels und davon, was ihn zu dem Brückenbauer machte, als der er heute gewürdigt wird.
"Ein spannender und sehr persönlicher Rückblick auf mehr als ein halbes Jahrhundert Politikgeschichte aus den Augen eines großen Diplomaten, Intellektuellen und Menschenfreundes." Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung, 06.10.2015 "In der Autobiografie Nichts ist jemals vollendet vollbringt er das Kunststück, die persönlichen Erlebnisse so ins Weltgeschehen einzubetten, dass man auch die historischen Ereignisse mühelos nachvollzieht." Dresdner Neueste Nachrichten "Mitreißend, wie Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland und Sohn der einzigen Holocaust-Überlebenden in seiner Familie, in der Autobiografie [...] Zeit- und persönliche Geschichte verwebt." Madame, 01.12.2015
