SPIEGEL-Bestseller
Die Wahrheit hinter Nord Stream und wie deutsche Politiker zu Komplizen Putins wurden.
»Ihr Buch ist nicht nur ein wichtiges Dokument der Naivität, groben Fahrlässigkeit und Korruption, sondern auch eine journalistische Meisterleistung.« Y. Landenberger, taz
Nord Stream 2 ist Teil des russischen Angriffskrieges in Europa. Die Erfolgsmethoden: ein mächtiges Netzwerk und strategische Korruption. Deutsche Behörden hintergehen die Bundeswehr und geben geheime NATO-Daten an Gazprom weiter. SPD-Ministerpräsidenten stellen sich in den Dienst des russischen Kriegstreibers. Erstmals porträtieren die Autoren alle wichtigen Personen der Affäre und decken die geheimen Machenschaften des Kremls auf.
Jahrelang kämpft die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau der russischen Ostsee-Pipeline und stellt sich in den Dienst Putins. Ungestört baut Gazprom in Deutschland ein korruptives Netzwerk auf. Steffen Dobbert und Ulrich Thiele enthüllen besorgniserregende Zusammenhänge: Warum fließen 200 Millionen Euro aus Moskau an die deutsche Ostseeküste? Weshalb gibt eine deutsche Behörde geheime NATO-Daten an Gazprom weiter? Wieso ignoriert die Bundesregierung ukrainische Warnungen vor einer Kriegseskalation? Und sie zeigen, wie dutzende Volksvertreter sich für die Energieaußenpolitik Putins einsetzen, wie ein Ex-Spion der DDR einen folgenschweren Deal mit Gerhard Schröder und Manuela Schwesig verabredet und wie ein geheimes Schiff in der Ostsee an der Fertigstellung der Pipeline arbeitet. Sie entlarven die Strategien, mit denen Putin die EU spaltet, die Ukraine schwächt und Entscheidungsprozesse in Demokratien manipuliert.
Die Wahrheit hinter Nord Stream und wie deutsche Politiker zu Komplizen Putins wurden.
»Ihr Buch ist nicht nur ein wichtiges Dokument der Naivität, groben Fahrlässigkeit und Korruption, sondern auch eine journalistische Meisterleistung.« Y. Landenberger, taz
Nord Stream 2 ist Teil des russischen Angriffskrieges in Europa. Die Erfolgsmethoden: ein mächtiges Netzwerk und strategische Korruption. Deutsche Behörden hintergehen die Bundeswehr und geben geheime NATO-Daten an Gazprom weiter. SPD-Ministerpräsidenten stellen sich in den Dienst des russischen Kriegstreibers. Erstmals porträtieren die Autoren alle wichtigen Personen der Affäre und decken die geheimen Machenschaften des Kremls auf.
Jahrelang kämpft die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau der russischen Ostsee-Pipeline und stellt sich in den Dienst Putins. Ungestört baut Gazprom in Deutschland ein korruptives Netzwerk auf. Steffen Dobbert und Ulrich Thiele enthüllen besorgniserregende Zusammenhänge: Warum fließen 200 Millionen Euro aus Moskau an die deutsche Ostseeküste? Weshalb gibt eine deutsche Behörde geheime NATO-Daten an Gazprom weiter? Wieso ignoriert die Bundesregierung ukrainische Warnungen vor einer Kriegseskalation? Und sie zeigen, wie dutzende Volksvertreter sich für die Energieaußenpolitik Putins einsetzen, wie ein Ex-Spion der DDR einen folgenschweren Deal mit Gerhard Schröder und Manuela Schwesig verabredet und wie ein geheimes Schiff in der Ostsee an der Fertigstellung der Pipeline arbeitet. Sie entlarven die Strategien, mit denen Putin die EU spaltet, die Ukraine schwächt und Entscheidungsprozesse in Demokratien manipuliert.
Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension
Rezensentin Yelizaveta Landenberger ist "erschüttert" von Steffen Dobberts und Ulrich Thieles Buch, aber begeistert von der journalistischen Leistung der Autoren. Denn in ihrem Buch, das eine harte Abrechnung mit Deutschlands Mitverantwrotung an Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine ist, nämlich in Form der Mitfinanzierung über Gaszahlungen und die Unterstützung von Nord Stream 1 und 2, graben die Journalisten nicht nur zahlreiche schockierende Fakten aus: anhand vieler noch unbekannter Quellen und Hunderten Interviews können Dobbert und Thiele etwa belegen, dass die deutsche Regierung sich durchaus über die weltpolitischen Risiken einer Gasabhängigkeit von Russland bewusst war, es etwa auch entsprechende Meetings gab, dass die Warnrufe aus der Ukraine aber schlichtweg ignoriert wurden, liest Landenberger. Auch um die Rolle Gerhard Schröders geht es, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream 2 AG quasi zum Lobbyisten für Gazprom wurde, oder darum, dass Dobbert von seinem früheren Zeit-Online-Chef Theo Sommer freundlich untersagt worden sei, russlandkritische Artikel zu schreiben. Zusätzlich gelinge es den Autoren, ihre Entdeckungen packend, in "szenischer Erzählweise", aufzuschreiben, lobt die Kritikerin. Eine erhellende "journalistische Meisterleistung", die nach einer "ehrlichen Aufarbeitung" schreit, schließt Landenberger.
© Perlentaucher Medien GmbH
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»Das Buch von Steffen Dobbert und Ulrich Thiele ist ein wichtiger Beitrag zur nötigen Aufklärung.« Reinhard Veser, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. März 2025 Reinhard Veser FAZ 20250311
Was Frank-Walter Steinmeier mit Nord Stream zu tun hat und was das für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine bedeutet, kann Rezensent Ralph Gerstenberg im "geradlinig geschriebenen" Buch der Journalisten Steffen Dobbert und Ulrich Thiele nachlesen: Die "Currywurst-Connection", so nennen die Autoren die Verbindungen um Altkanzler Gerhard Schröder, hat sich kontinuierlich gegen Russland-Sanktionen und für die Pipeline eingesetzt. Sie zeigen auf, wie Gazprom eng mit der mecklenburgischen Landesregierung zusammengearbeitet hat und gleichzeitig der Donbas annektiert und Oppositionspolitiker ermordet werden - gerade, dass diese erschreckenden Gleichzeitigkeiten herausgearbeitet werden, macht das Buch für Gerstenberg so lesenswert. Auch die aufwändige Recherche findet sein Lob - dass deutsche Unternehmen seit 2014 mit 104 Milliarden Euro allein für Erdgas den Krieg in der Ukraine entscheidend mitfinanzieren, und warum Steinmeier in Kiew nach dem Kriegsbeginn erstmal nicht willkommen war, erklärt der Autor hier sehr aufschlussreich, wie der Kritiker schließt.
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