Nicht lieferbar
Nox - Hettche, Thomas
Schade – dieser Artikel ist leider ausverkauft. Sobald wir wissen, ob und wann der Artikel wieder verfügbar ist, informieren wir Sie an dieser Stelle.
  • Gebundenes Buch

Kein anderer westdeutscher Autor hat riskiert, was Thomas Hettche mit seinem provozierenden Roman "Nox" (lat. Nacht) vor einigen Jahren gelungen ist: mit erzählerischer Raffinesse festzuhalten, wie sich in der Nacht des 9. Novembers 1989 in Berlin Ost und West in den Armen lagen und nichts mehr blieb, wie es war; weder für die zerschnittene Stadt noch für eine junge Mörderin auf der Flucht, die im taumelnden Berlin in einen Reigen der Ausschweifungen gerät. Ebenso atmosphärisch genau und betörend sinnlich wie zuletzt in seinem Roman "Der Fall Arbogast" entwarf Thomas Hettche 1995 in "Nox"…mehr

Produktbeschreibung
Kein anderer westdeutscher Autor hat riskiert, was Thomas Hettche mit seinem provozierenden Roman "Nox" (lat. Nacht) vor einigen Jahren gelungen ist: mit erzählerischer Raffinesse festzuhalten, wie sich in der Nacht des 9. Novembers 1989 in Berlin Ost und West in den Armen lagen und nichts mehr blieb, wie es war; weder für die zerschnittene Stadt noch für eine junge Mörderin auf der Flucht, die im taumelnden Berlin in einen Reigen der Ausschweifungen gerät. Ebenso atmosphärisch genau und betörend sinnlich wie zuletzt in seinem Roman "Der Fall Arbogast" entwarf Thomas Hettche 1995 in "Nox" seine dunkle Vision Berlins.
Nox - Nacht, das ist die Nacht, als die Mauer fiel. Die Nacht, nach der sich alles änderte. Auch für das junge Mädchen, das einen Mord begangen hat, vor seiner Tat flüchtet und sich im nächtlichen Berlin Ausschweifungen mancherlei Art hingibt. Hettche erzählt von der Irrfahrt des Mädchens, von einem Schiff, das auf dem Landwehrkanal Richtung Osten fährt, von einem Ostberliner Anatomen, einem Geräuschemacher und von einem Wachhund an der innerdeutschen Grenze, der sich befreit und die Spur der jungen Mörderin verfolgt.
Autorenporträt
Thomas Hettche, geb. 1964 am Rand des Vogelsbergs, studierte in Frankfurt Philosophie und Germanistik. Nach Stipendienaufenthalten u.a. in Krakau, Venedig, Stuttgart, Rom und Los Angeles lebt er mit seiner Familie in Berlin. Essayistische Veröffentlichungen vor allem in der FAZ und der Neuen Zürcher Zeitung. Juror des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt. Herausgeber der literarischen Online-Anthologie NULL. Preise u.a.: Rauriser Literaturpreis 1990, Robert-Walser-Preis 1990, Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 1994, Rom-Preis der Villa Massimo 1996, Premio Grinzane Cavour 2005.
Rezensionen
Als literarisches Nachspiel zu dem, was man 'Wende' nennt, sucht dieser Text bis heute seinesgleichen." NEUE ZÜRCHER ZEITUNG Ein bizarres Nocturne." FRANKFURTER RUNDSCHAU