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3 Kundenbewertungen

Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch - eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.

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Produktbeschreibung
Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch - eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.
Autorenporträt
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg 'Abbitte' ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von 'Am Strand' (mit Saoirse Ronan) und 'Kindeswohl' (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Einen ziemlich ungewöhnlichen Erzähler hat sich der englische Schriftsteller Ian McEwan da ausgedacht: ein noch nicht geborenes Wesen, einen Embryo. "So, hier bin ich", stellt er sich vor, "kopfüber in einer Frau". Diese Frau heißt Trudy und ist 28 Jahre alt. Einen Vater gibt es freilich auch. John ist weder besonders erfolgreich als Dichter noch als Verleger von Lyrikbänden. Und hier beginnt die Tragödie. Trudy hat nämlich ihren Mann aus dem Haus geworfen und vergnügt sich mit seinem Bruder Claude, der zwar mehr Geld hat, aber viel dümmer ist. Allerdings auch gerissener. Der altkluge Erzähler im Uterus wird Zeuge eines teuflischen Plans: Trudys Ehemann soll aus dem Weg geräumt werden. McEwan bedient sich damit des Hamlet-Stoffs und erzählt die Ranküne des verbrecherischen Paares aus dem Blickwinkel des Ungeborenen. Dieser erweist sich als überaus präziser Beobachter und launiger und lakonischer Kommentator und stellt sich sein späteres Leben vor: "Wein aus dem Glas statt durch die Plazenta, Bücher direkt im Lampenlicht, Musik von Bach, Spaziergänge am Strand, Küsse im Mondlicht." Auch wenn dieser Erzähler zunächst etwas befremdlich erscheinen mag, so bedeutet diese kühne Konstruktion doch einen überraschenden Blick auf die Welt und seine Bewohner.

© BÜCHERmagazin, Jeanette Stickler
»Ein so hochliterarischer wie engagierter Zeitdiagnostiker.« Barbara Villiger Heilig / Neue Zürcher Zeitung Neue Zürcher Zeitung
»Ian McEwan ist einer der abenteuerlustigsten und hinterlistigsten englischen Schriftsteller.«