Dass die Macht der Ökonomie der politischen Macht den Rang abgelaufen hat, wird niemand bestreiten. Georg Franck hat eine weitere Ökonomie entdeckt, die mit der Ökonomie des Geldes konkurriert: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit als Kampf um eine Ressource, die immer knapper wird. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit funktioniert ähnlich wie die Ökonomie des Geldes. Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wird, lässt sich mit etwas Geschick verzinsen. Und wer am Ende die höchste Stufe der Aufmerksamkeit, den Ruhm erreicht hat, der kann davon ein Stück an seine Kinder vererben. Noch stärker aber als bei der Ökonomie des Geldes zieht der Umgang mit Aufmerksamkeit soziale Konsequenzen nach sich. Deshalb beschließt Georg Franck seinen Entwurf mit dem Grundriss einer Ethik der Aufmerksamkeit.
"Georg Franck hat - mit der Brillanz des Aussenseiters - die ökonomischen Grundlagen dieses Wettbewerbs um die Präsenz im öffentlichen Rampenlicht analysiert ... Wenn es einen Preis gäbe, um sozialwissenschaftliche Theorien auszuzeichnen, die öffentliche Beachtung verdienen, Franck wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt einer der Anwärter für solch eine Trophäe."
Stephan Russ-Mohl, Neue Zürcher Zeitung, 29.01.1999
"Sein Buch "Ökonomie der Aufmerksamkeit" gilt als Kult."
Wirtschaftswoche, 19.02.2004
"Brillianter Essay"
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.1998
Stephan Russ-Mohl, Neue Zürcher Zeitung, 29.01.1999
"Sein Buch "Ökonomie der Aufmerksamkeit" gilt als Kult."
Wirtschaftswoche, 19.02.2004
"Brillianter Essay"
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.1998







