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Dieses Buch bietet eine eingehende Analyse der Präsenz des literarischen Orients im Werk von Gustavo Adolfo Bécquer, einer wichtigen Figur der spanischen Romantik. In seinen Legenden und Reimen erschafft Bécquer ein poetisches Universum, in dem das Arabisch-Andalusische und das Hinduistische mit der romantischen Sensibilität des Westens verschmelzen und einem Diskurs Gestalt verleihen, der von Mysterien, Spiritualität und Symbolismus geprägt ist.Weit davon entfernt, den Orientalismus als exotische Sichtweise des Fremden zu begreifen, verwandelt der sevillanische Autor ihn in einen Ausdruck…mehr

Produktbeschreibung
Dieses Buch bietet eine eingehende Analyse der Präsenz des literarischen Orients im Werk von Gustavo Adolfo Bécquer, einer wichtigen Figur der spanischen Romantik. In seinen Legenden und Reimen erschafft Bécquer ein poetisches Universum, in dem das Arabisch-Andalusische und das Hinduistische mit der romantischen Sensibilität des Westens verschmelzen und einem Diskurs Gestalt verleihen, der von Mysterien, Spiritualität und Symbolismus geprägt ist.Weit davon entfernt, den Orientalismus als exotische Sichtweise des Fremden zu begreifen, verwandelt der sevillanische Autor ihn in einen Ausdruck kultureller Identität, indem er die arabische Vergangenheit Spaniens als eigenes Erbe anerkennt. Die Studie zeigt, wie Bécquer arabische und hinduistische Mythen, Riten und Traditionen nutzt, um eine neue Ästhetik zu schaffen, in der der Orient zu einer Metapher für das Ideale und Ewige wird. Das Werk lädt dazu ein, Bécquers Literatur aus einer interkulturellen Perspektive neu zu entdecken, undzeigt, dass der Osten den Westen nicht nur inspiriert, sondern auch transformiert hat, wodurch eine der originellsten Formen des spanischen romantischen Orientalismus entstanden ist.
Autorenporträt
Samia Ait Mouheb, docteur en littérature espagnole et maître de conférences à l'université d'Alger 2, est spécialiste en études littéraires et comparatives. Elle étudie le discours orientaliste et l'influence de l'Orient dans la littérature espagnole du XIXe siècle, en particulier chez Bécquer. Elle combine l'enseignement et la gestion, promouvant l'éducation critique et interculturelle.