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Italien und Deutschland stehen sich seit jeher besonders nahe, sie begegnen sich aber auch seit jeher mit gewissen Vorbehalten, die tief in der Geschichte zu wurzeln scheinen. Nach 1945 wurde ein neues Kapitel im Verhältnis der beiden Staaten und Völker aufgeschlagen: In welchem Zeichen stand es? Wie entwickelten sich die beiden Staaten, wie gestalteten sich die bilateralen Beziehungen, und welchen Beitrag leisteten Italien und Deutschland für die Integration Europas?Das sind die Hauptfragen, denen die Beiträge gewidmet sind. Die Autorinnen und Autoren stammen aus beiden Ländern und gehören hier wie dort zu den renommiertesten ihrer Zunft.…mehr

Produktbeschreibung
Italien und Deutschland stehen sich seit jeher besonders nahe, sie begegnen sich aber auch seit jeher mit gewissen Vorbehalten, die tief in der Geschichte zu wurzeln scheinen. Nach 1945 wurde ein neues Kapitel im Verhältnis der beiden Staaten und Völker aufgeschlagen: In welchem Zeichen stand es? Wie entwickelten sich die beiden Staaten, wie gestalteten sich die bilateralen Beziehungen, und welchen Beitrag leisteten Italien und Deutschland für die Integration Europas?Das sind die Hauptfragen, denen die Beiträge gewidmet sind. Die Autorinnen und Autoren stammen aus beiden Ländern und gehören hier wie dort zu den renommiertesten ihrer Zunft.
Autorenporträt
Hans Woller, geboren 1952 in Aldersbach/Niederbayern, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 1985-1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Aufschlussreich erscheint Henning Klüver dieser aus einer Tagung in Trient hervorgegangene Band über die Entwicklung Deutschlands und Italiens nach 1945, den Gian E. Rusconi und Hans Woller herausgegeben haben. Die Beiträge von Historikern wie Lutz Klinkhammer, Filippo Focardi und Martin Sabrow verdeutlichen für ihn insbesondere die unterschiedliche Auseinandersetzung beider Länder mit ihrer Vergangenheit. Deutlich wird für ihn aber auch, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit in Deutschland und Italien trotz asymmetrischer Abläufe zu einem gemeinsamen Versöhnungsprozess führte. Dabei verweist er auch auf den Befund der Historiker, dass unter der Oberfläche zahlreiche Stereotypen überlebt hätten, um schließlich einen Widerspruch zwischen dem positiven kulturellen Prozess der Aufarbeitung und Versöhnung und seiner Vermittlung zum großen Publikum festzustellen.

© Perlentaucher Medien GmbH