Das Werk verbindet erstmals rechtsdogmatische Analysen - vom Migrationsrecht bis zum Strafprozessrecht - mit kriminologischen Erkenntnissen. Es untersucht typische Formen informeller Streitschlichtung im Clanmilieu und deren Ursachen, beleuchtet verfassungsrechtliche Vorgaben sowie die Auswirkungen auf das Strafverfahren. Grundlage sind eigene qualitative Erhebungen der Autorin. Die Arbeit zeigt ein komplexes Ursachengefüge auf und entwickelt differenzierte Handlungsoptionen. Im Ergebnis wird deutlich, dass eine enge Verzahnung von repressiven und präventiven Maßnahmen, insbesondere durch sozialraumorientierte Kriminalprävention, notwendig ist, um Paralleljustiz wirksam zu begegnen.
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