Jürgen Beyer
Pfadabhängigkeit
Über institutionelle Kontinuität, anfällige Stabilität und fundamentalen Wandel
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Das Pfadabhängigkeitstheorem hat sich zu einem wichtigen Erklärungskonzept der sozialwissenschaftlichen Forschung entwickelt. Jürgen Beyer führt die theoretische Debatte fort, indem er auf die Vielzahl möglicher Mechanismen hinweist, die einerseits institutionelle Kontinuität sichern können, andererseits jedoch auch die Abkehr von alten auf neue Pfade erlauben. Am Beispiel des Institutionenwandels im deutschen Corporate-Governance- System und des ökonomischen Wandels postsozialistischer Länder relativiert Beyer das Theorem.
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Das Pfadabhängigkeitstheorem hat sich zu einem wichtigen Erklärungskonzept der sozialwissenschaftlichen Forschung entwickelt. Jürgen Beyer führt die theoretische Debatte fort, indem er auf die Vielzahl möglicher Mechanismen hinweist, die einerseits institutionelle Kontinuität sichern können, andererseits jedoch auch die Abkehr von alten auf neue Pfade erlauben. Am Beispiel des Institutionenwandels im deutschen Corporate-Governance- System und des ökonomischen Wandels postsozialistischer Länder relativiert Beyer das Theorem.
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Produktdetails
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- Schriften aus dem MPI für Gesellschaftsforschung 56
- Verlag: Campus Verlag
- Seitenzahl: 296
- Erscheinungstermin: November 2006
- Deutsch
- Abmessung: 24mm x 152mm x 213mm
- Gewicht: 424g
- ISBN-13: 9783593381824
- ISBN-10: 3593381826
- Artikelnr.: 20844416
- Herstellerkennzeichnung Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
- Schriften aus dem MPI für Gesellschaftsforschung 56
- Verlag: Campus Verlag
- Seitenzahl: 296
- Erscheinungstermin: November 2006
- Deutsch
- Abmessung: 24mm x 152mm x 213mm
- Gewicht: 424g
- ISBN-13: 9783593381824
- ISBN-10: 3593381826
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Jürgen Beyer, PD Dr., ist Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.
Inhalt Vorwort Kapitel 1 Einleitung: Pfadabhängigkeit ist nicht gleich Pfadabhängigkeit! 1.1 Der Verlauf der Pfadabhängigkeitsdiskussion 1.2 Die Anfälligkeit von Pfadabhängigkeiten für grundlegenden Wandel 1.3 Anfällige Stabilitäten und Interventionschancen Kapitel 2 Auf der Suche nach den Grundlagen institutioneller Kontinuität: Das Beispiel Unternehmenskontrolle 2.1 Unternehmensverfl echtung und Macht: Zur Plausibilität der Managerherrschaftsthese Gibt es eine Neufundierung der Managerherrschaft? Wie verbreitet sind Ring- und Überkreuzverfl echtungen? Haben ring- und überkreuzverfl ochtene Unternehmen eine schlechtere Performance? Fazit 2.2 Komplementarität und Kontinuität: Zum Wandel der Wertschöpfungsverteilung in großen Unternehmen Institutionelle Komplementaritäten in der deutschen Wirtschaft Der Wandel der deutschen Unternehmensführung in den neunziger Jahren Datensammlung Datenanalyse Fazit 2.3 Tradition und Aufbruch: Der Anfang vom Ende der Deutschland AG Verfl echtungen, komparative Vorteile und Unternehmensstrategien Deutsche Bank Allianz Das Verfl echtungszentrum der deutschen Wirtschaft Fazit 2.4 Leitvorstellungen und Marktkontrolle: Die Deutschland AG in Aufl ösung Institutioneller Wandel aus organisationssoziologischer Perspektive Erosion der Unternehmensverfl echtung Die Unterstützer der Unternehmensentfl echtung Fazit 2.5 Grundlagen einer beendeten Kontinuität Kapitel 3 Den Ursachen von institutionellen Differenzen auf der Spur: Das Beispiel der postsozialistischen Transformation 3.1 Demokratie, Marktwirtschaft und die Vielfalt der Transformations ergebnisse Varietät der Transformationen: Politisches System Varietät der Transformationen: Ökonomisches System Aspekte der Vielfalt: Aktienmarktkapitalisierung Aspekte der Vielfalt: Arbeitgeber und Gewerkschaften Aspekte der Vielfalt: Korruption 3.2 Entwicklungspfade, Transformationsmodi und die Privatisierung von Unternehmen David Starks Konzept pfadabhängiger Privatisierung Die Pfadabhängigkeitsthese im erweiterten Testfeld Die Relevanz anhaltender politischer Dynamik Fazit 3.3 EU-Förderung, Integrationsanreiz und das Divergenzparadoxon des Beitrittswettbewerbs Konvergenz als Integrationsbedingung Beispielfall Außenhandel: Der Divergenztrend im intraregionalen Handel Beispielfall Privatisierung: Ein Wettbewerb der "eigenständigen" Strategien Fazit 3.4 Gradualismus, Schocktherapie und die Relevanz der Sequenz von Reformen Hypothesenbildung Operationalisierung Hypothesentest Plausibilitätstests Fazit 3.5 Ursachen der institutionellen Vielfalt Kapitel 4 Institutionelle Umbrüche trotz Pfadabhängigkeit! Ein abschließender Vergleich 4.1 Hohe Hürden: Der paradigmatische Fall der Qwerty-Tastatur 4.2 Hervorgehobene Akteure und alternative Optionen: Der Vergleichsfall der deutschen Unternehmenskontrolle 4.3 Entscheidungseliten und westliche Leitvorstellung: Der Vergleichsfall der postsozialistischen Transformation 4.4 Fazit Literatur Abbildungen und Tabellen
Inhalt Vorwort Kapitel 1 Einleitung: Pfadabhängigkeit ist nicht gleich Pfadabhängigkeit! 1.1 Der Verlauf der Pfadabhängigkeitsdiskussion 1.2 Die Anfälligkeit von Pfadabhängigkeiten für grundlegenden Wandel 1.3 Anfällige Stabilitäten und Interventionschancen Kapitel 2 Auf der Suche nach den Grundlagen institutioneller Kontinuität: Das Beispiel Unternehmenskontrolle 2.1 Unternehmensverfl echtung und Macht: Zur Plausibilität der Managerherrschaftsthese Gibt es eine Neufundierung der Managerherrschaft? Wie verbreitet sind Ring- und Überkreuzverfl echtungen? Haben ring- und überkreuzverfl ochtene Unternehmen eine schlechtere Performance? Fazit 2.2 Komplementarität und Kontinuität: Zum Wandel der Wertschöpfungsverteilung in großen Unternehmen Institutionelle Komplementaritäten in der deutschen Wirtschaft Der Wandel der deutschen Unternehmensführung in den neunziger Jahren Datensammlung Datenanalyse Fazit 2.3 Tradition und Aufbruch: Der Anfang vom Ende der Deutschland AG Verfl echtungen, komparative Vorteile und Unternehmensstrategien Deutsche Bank Allianz Das Verfl echtungszentrum der deutschen Wirtschaft Fazit 2.4 Leitvorstellungen und Marktkontrolle: Die Deutschland AG in Aufl ösung Institutioneller Wandel aus organisationssoziologischer Perspektive Erosion der Unternehmensverfl echtung Die Unterstützer der Unternehmensentfl echtung Fazit 2.5 Grundlagen einer beendeten Kontinuität Kapitel 3 Den Ursachen von institutionellen Differenzen auf der Spur: Das Beispiel der postsozialistischen Transformation 3.1 Demokratie, Marktwirtschaft und die Vielfalt der Transformations ergebnisse Varietät der Transformationen: Politisches System Varietät der Transformationen: Ökonomisches System Aspekte der Vielfalt: Aktienmarktkapitalisierung Aspekte der Vielfalt: Arbeitgeber und Gewerkschaften Aspekte der Vielfalt: Korruption 3.2 Entwicklungspfade, Transformationsmodi und die Privatisierung von Unternehmen David Starks Konzept pfadabhängiger Privatisierung Die Pfadabhängigkeitsthese im erweiterten Testfeld Die Relevanz anhaltender politischer Dynamik Fazit 3.3 EU-Förderung, Integrationsanreiz und das Divergenzparadoxon des Beitrittswettbewerbs Konvergenz als Integrationsbedingung Beispielfall Außenhandel: Der Divergenztrend im intraregionalen Handel Beispielfall Privatisierung: Ein Wettbewerb der "eigenständigen" Strategien Fazit 3.4 Gradualismus, Schocktherapie und die Relevanz der Sequenz von Reformen Hypothesenbildung Operationalisierung Hypothesentest Plausibilitätstests Fazit 3.5 Ursachen der institutionellen Vielfalt Kapitel 4 Institutionelle Umbrüche trotz Pfadabhängigkeit! Ein abschließender Vergleich 4.1 Hohe Hürden: Der paradigmatische Fall der Qwerty-Tastatur 4.2 Hervorgehobene Akteure und alternative Optionen: Der Vergleichsfall der deutschen Unternehmenskontrolle 4.3 Entscheidungseliten und westliche Leitvorstellung: Der Vergleichsfall der postsozialistischen Transformation 4.4 Fazit Literatur Abbildungen und Tabellen







