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Edmund Husserls "Phänomenologische Psychologie" stellt einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der phänomenologischen Methodologie dar und beleuchtet die komplexen Strukturen des Bewusstseins. In diesem Werk untersucht Husserl das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Intention und Bedeutung, wobei er einen rigorosen, analytischen Stil verwendet, der sowohl klar als auch tiefgründig ist. Die Betrachtung des subjektiven Erlebens im Kontext der objektiven Welt wird durch eine eindringliche Analyse der Erlebnisse, ihrer Inhalte und der zugrunde liegenden Absichten geprägt, was zur Entsendung einer…mehr

Produktbeschreibung
Edmund Husserls "Phänomenologische Psychologie" stellt einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der phänomenologischen Methodologie dar und beleuchtet die komplexen Strukturen des Bewusstseins. In diesem Werk untersucht Husserl das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Intention und Bedeutung, wobei er einen rigorosen, analytischen Stil verwendet, der sowohl klar als auch tiefgründig ist. Die Betrachtung des subjektiven Erlebens im Kontext der objektiven Welt wird durch eine eindringliche Analyse der Erlebnisse, ihrer Inhalte und der zugrunde liegenden Absichten geprägt, was zur Entsendung einer neuen Grundlage für die Psychologie führt, die weit über die zeitgenössischen psychologischen Ansätze hinausgeht. Edmund Husserl, als einer der Begründer der Phänomenologie, bringt mit seiner eigenen prägenden Lebensgeschichte und philosophischen Ausbildung einen tiefen Verständnis für die menschliche Erfahrung mit. Sein Bemühen, die Natur des Bewusstseins zu ergründen, resultierte aus einer intensiven Auseinandersetzung mit der damaligen Wissenschaftslandschaft, die oft mechanistische Erklärungen bevorzugte. Diese Überlegungen veranlassten ihn, eine Methodik zu entwickeln, die sowohl wissenschaftliche Strenge als auch die Reichhaltigkeit der subjektiven Erfahrung berücksichtigt. Dieses Buch ist jedem Leser zu empfehlen, der sich für die Grundlagen des menschlichen Bewusstseins interessiert und einen tiefgründigen Einblick in die psychologischen Dimensionen der phänomenologischen Methode erhalten möchte. Husserls prägnante Analysen fordern den Leser dazu auf, über das Gewöhnliche hinauszublicken und die verborgenen Strukturen des Erlebens zu erkunden, die unser Verständnis der Welt maßgeblich prägen.
Autorenporträt
Edmund Husserl wird 1859 als Sohn einer jüdischen Tuchhändlerfamilie in Prossnitz geboren. Er nimmt nach dem Abitur das Studium der Mathematik, Astronomie, Physik und Philosophie in Leipzig auf, das er ab 1878 in Berlin fortsetzt. Es folgt die Promotion in Wien und - angeregt durch den Einfluß Franz Brentanos - die Habilitation mit einer psychologischmathematischen Arbeit bei Carl Stumpf in Halle. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten erhält Husserl 1906 eine Professur in Göttingen. Die berühmtesten Werke erscheinen in großen Abständen, davon zu Lebzeiten zwei unvollständig: die Ideen zu einer reinen Phänomemologie (1913) und die Krisis der europäischen Wissenschaften (1936). Diese programmatischen Einführungen in die Grundprobleme der Phänomenologie werden zeitlebens durch unveröffentlichte Analysen ergänzt, die Husserl auf etwa 45.000 Seiten in Gabelsberger Stenographie niederschreibt. 1916 folgt er dem Ruf an die Universität Freiburg, wo Martin Heidegger sein wohl berühmtester Schüler wird. Die Konversion zum Christentum schützt die Familie Husserl nicht vor den Schikanen der Nazis, die sie 1937 aus ihrer Wohnung vertreiben. Husserl stirbt 1939 in Freiburg.