"Phantasien im Bremer Ratskeller" von Wilhelm Hauff ist ein literarisches Werk, das die Erlebnisse und Gedanken eines jungen Dichters während einer nächtlichen Weinprobe im Bremer Ratskeller schildert. Der Erzähler, der sich an einem persönlichen Schalttag befindet, zieht sich in den Ratskeller zurück, um in der Gesellschaft der berühmten Weine, die dort lagern, seinen Gedanken nachzuhängen. Während er die verschiedenen Weine probiert, erinnert er sich an vergangene Zeiten und reflektiert über sein Leben, seine Kindheit und Jugend sowie über die Liebe. Die Erzählung ist durchzogen von einer Mischung aus Melancholie und Heiterkeit, die Hauffs Fähigkeit zeigt, tiefgründige Themen mit einer leichten, humorvollen Note zu verbinden. Der Text ist auch eine Hommage an die Tradition und den Genuss des Weines, wobei die Weingeister in der Nacht des ersten Septembers zum Leben erwachen und sich zu einem gespenstischen Gelage versammeln. Diese phantastische Begegnung mit den Weingeistern, darunter die zwölf Apostel und die Rose, verleiht der Erzählung eine mystische Dimension und unterstreicht die Bedeutung des Weines als kulturelles und spirituelles Erlebnis.
»Wenn ich Hauffs Märchen lese, so bin ich glücklich.« Robert Walser »Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3 »Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR »Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher, das Stück nur 10 EUR, besonders.« WAZ »Die Hörbuch-Edition 'Große Werke. Große Stimmen.' umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK







