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Poesie und Wirklichkeit - Juarroz, Roberto
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"Ein Raum/ kann einen anderen nicht auslöschen,/ aber ihn beiseite drängen./ Auch die Räume nehmen einen Platz ein,/ in einer anderen Dimension, die mehr ist als Raum ... Der Raum der Poesie und der Raum der Wirklichkeit, die ich in Beziehung zueinander setzen möchte, sind einander auch nicht paßgerecht. Wie auch beide nicht, weniger noch einer der beiden, in den bescheidenen Raum dieser Worte hineinpassen. Zweifelsohne ist die Poesie ein visionärer und gewagter Versuch des Zugangs in einen Raum, der die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat und für schlaflose Nächte sorgte: der Raum…mehr

Produktbeschreibung
"Ein Raum/ kann einen anderen nicht auslöschen,/ aber ihn beiseite drängen./ Auch die Räume nehmen einen Platz ein,/ in einer anderen Dimension, die mehr ist als Raum ...
Der Raum der Poesie und der Raum der Wirklichkeit, die ich in Beziehung zueinander setzen möchte, sind einander auch nicht paßgerecht. Wie auch beide nicht, weniger noch einer der beiden, in den bescheidenen Raum dieser Worte hineinpassen. Zweifelsohne ist die Poesie ein visionärer und gewagter Versuch des Zugangs in einen Raum, der die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat und für schlaflose Nächte sorgte: der Raum des Unmöglichen, der manchmal auch der Raum des Unsagbaren zu sein scheint."
Im Jahr 1992 wurde das Essay von Roberto Juarroz in Valencia erstmals veröffentlicht. Es handelt sich um die Antrittsrede vor der Academia Argentina de Letras in Buenos Aires. Die Innenwelt als erweiterte Realität und Quelle der Kreativität führt zu Juarrozs originellen und einzigartigen poetologischen Positionen.
Autorenporträt
Roberto Juarroz, geboren 1925 in Coronel Dorrego, Provinz Buenos Aires, gestorben 1995 in Buenos Aires. Roberto Juarroz studierte Bibliothekswissenschaft an der Fakultät der Philosophie der Universidad de Buenos Aires und konnte dieses Studium 1958 abschließen. Daran schloss sich 1961 bis 1962 ein weiterführendes Studium mit Stipendium an der Sorbonne an. Von 1962 bis 1991 war er Professor an der Universität von Buenos Aires, weiterhin Direktor der Abteilung für Bibliothekswissenschaft (ohne Jahresangabe), und Herausgeber der Zeitschrift Poesía = Poesía (1958 - 1965).
Rezensionen
"Lyrik als Streben nach dem Unmöglichen, dem Unsagbaren." (Neue Zürcher Zeitung)
"Juarroz ungreifbaren Tiefen kommt man womöglich in diesem Band, einer essayistischen Selbstauslegung, näher." (Süddeutsche Zeitung)