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In der Novelle "Pole Poppenspäler" von Theodor Storm wird die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der in seiner Jugend eine Leidenschaft für das Drechseln entwickelt. Diese Leidenschaft führt ihn zur Bekanntschaft mit Paul Paulsen, einem Kunstdrechsler und Mechanikus, der ihm die notwendigen Fertigkeiten beibringt. Paulsen, ein weiser und vorausschauender Mann, wird zu einem Mentor für den jungen Erzähler. Die Erzählung entfaltet sich weiter, als der Erzähler die Familie Tendler kennenlernt, die als Puppenspieler in der Stadt gastiert. Besonders das kleine Mädchen Lisei zieht seine…mehr

Produktbeschreibung
In der Novelle "Pole Poppenspäler" von Theodor Storm wird die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der in seiner Jugend eine Leidenschaft für das Drechseln entwickelt. Diese Leidenschaft führt ihn zur Bekanntschaft mit Paul Paulsen, einem Kunstdrechsler und Mechanikus, der ihm die notwendigen Fertigkeiten beibringt. Paulsen, ein weiser und vorausschauender Mann, wird zu einem Mentor für den jungen Erzähler. Die Erzählung entfaltet sich weiter, als der Erzähler die Familie Tendler kennenlernt, die als Puppenspieler in der Stadt gastiert. Besonders das kleine Mädchen Lisei zieht seine Aufmerksamkeit auf sich. Durch eine Reihe von Ereignissen, die mit einem beschädigten Kasperle-Puppenstück beginnen, entwickelt sich eine Freundschaft zwischen dem Erzähler und Lisei. Die Novelle thematisiert die kindliche Faszination für das Puppenspiel und die Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen. Der Erzähler lernt nicht nur die Kunst des Puppenspiels kennen, sondern auch wichtige Lebenslektionen über Verantwortung und die Konsequenzen seines Handelns. Die Geschichte endet mit einem Gefühl der Zufriedenheit und der Erkenntnis, dass die Erinnerungen an diese Zeit von unschätzbarem Wert sind.
Autorenporträt
Hans Theodor Woldsen Storm ( 14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig; ¿ 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller. Mit seiner Lyrik und Prosa gehört er zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus. Storm ist vor allem für seine Novellen bekannt, empfand sich allerdings in erster Linie als Lyriker und sah die Gedichte als Ursprung seiner Erzählungen. Für ihn war das Erlebnis das Fundament seiner Gedichte, während er der Gedankenlyrik fernstand. Einige Verse und Novellen richten sich gegen den Adel und kritisieren die Beamtenhierarchie sowie die Verbindung weltlicher und geistlicher Kräfte. Neben den frühen lyrisch-stimmungsbetonten Werken wie Immensee und Angelica finden sich in der Novellistik seiner mittleren und späten Jahre weitere Themen und Impulse. Zu ihnen gehören religions- und sozialkritische Ideen wie in Veronica, Im Schloß oder Ein Doppelgänger. Mit Kunstmärchen und unheimlichen Novellen wie Draußen im Heidedorf und Renate, Eekenhof und schließlich Der Schimmelreiter steht sein Werk in einem Spannungsverhältnis zu Vorgaben des Realismus.