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Dieses Buch handelt nicht von Einzelfällen. Es handelt von Haltungen. Von Mustern, die so alltäglich geworden sind, dass man sie kaum noch bemerkt. Von Rollen, die bequem sind. Von Macht, die sich tarnt. Und von Vorurteilen, die so praktisch funktionieren, dass man sie nur ungern hinterfragt. Vielleicht ist das der Grund, warum dieses Buch schon Reaktionen auslöst, bevor man auch nur eine Seite gelesen hat. Manche Bücher werden erst gelesen - und dann diskutiert. Andere werden diskutiert, eingeordnet oder beiseitegelegt, noch bevor ihr Inhalt bekannt ist. Dieses Buch gehört zur zweiten…mehr

Produktbeschreibung
Dieses Buch handelt nicht von Einzelfällen. Es handelt von Haltungen. Von Mustern, die so alltäglich geworden sind, dass man sie kaum noch bemerkt. Von Rollen, die bequem sind. Von Macht, die sich tarnt. Und von Vorurteilen, die so praktisch funktionieren, dass man sie nur ungern hinterfragt. Vielleicht ist das der Grund, warum dieses Buch schon Reaktionen auslöst, bevor man auch nur eine Seite gelesen hat. Manche Bücher werden erst gelesen - und dann diskutiert. Andere werden diskutiert, eingeordnet oder beiseitegelegt, noch bevor ihr Inhalt bekannt ist. Dieses Buch gehört zur zweiten Kategorie. Nicht, weil es laut ist. Sondern weil viele Menschen erstaunlich genau spüren, ob ein Text sie meinen könnte - auch dann, wenn er keine Namen nennt. Und manchmal zeigen sich genau diese Haltungen nicht in großen Dramen, sondern in scheinbar banalen Momenten. In Situationen, über die man lacht - oder die man lieber übersieht. Denn: Was haben Pfannkuchen mit Familienrecht zu tun? Güllewagen mit Paragraphen? Klorollen mit Liebe? Dieses Buch erzählt von absurden Alltagsmomenten, die plötzlich eine tiefere Bedeutung bekommen - und davon, wie man ein Leben notdürftig mit Glitzer, Ironie und Klebeband zusammenhält. Es ist kein Ratgeber und keine Hochglanz-Autobiografie. Stattdessen nimmt Rabia Herzog ihre Leser mit in Gerichtssäle, in denen juristische Logik auf kreative Auslegung trifft, in Küchen, in denen ein missratener Teig mehr über Elternsein verrät als jede Broschüre, und in Lebensphasen, die so heftig sind, dass Humor zur letzten funktionierenden Schutzausrüstung wird. Zwischen vier Ehen, Doppelmoral, schrägen Zufällen und schmerzhaften Bruchstellen zieht sich ein roter Faden durch das Buch: Standhalten. Nicht aus Stärke. Sondern aus Notwendigkeit. Begleitet wird diese Geschichte von einer inneren Gang - kein harmonisches Team, sondern ein chaotisches Ensemble, das jede Szene kommentiert und vorantreibt. Mal schweigend, mal feiernd, manchmal mit der sprichwörtlichen Handgranate in der Hand. So entsteht aus den Bruchstücken eines Lebens ein Memoir voller Trotz, verletzter Zärtlichkeit und schräger Wahrheiten. Dieses Buch zeigt, dass Resilienz nicht in Selbsthilferatgebern wächst, sondern mitten im echten Leben - zwischen Gerichtsakten, leeren Versprechen und Momenten, in denen Schmerz und Ironie denselben Raum teilen. Ein Buch für alle, die keine Angst haben, hinter Fassaden zu schauen.
Autorenporträt
Rabia Herzog - ja, das bin ich. Ich habe ein Talent dafür, aus kaputten Dingen Geschichten zu bauen: sei es ein Zaun, ein Ponyhof oder gleich das ganze Leben. 1980 in Osnabrück geboren, habe ich erst eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin absolviert, später Verfahrenstechnik studiert und arbeite seither als Ingenieurin. Im privaten Umfeld begegneten mir Menschen und Situationen, auf die ich gern verzichtet hätte - genug Stoff für mehr als ein Leben. Tagsüber bewege ich mich im technischen Bereich, nachts schreibe ich über Brüche, Umwege und alles, was sonst so die Luft verpestet - in enger Teamarbeit mit meiner inneren Crew, die ununterbrochen dazwischenquatscht. Mit dem Schreiben angefangen habe ich früh. Meine Tagebücher waren das erste Archiv voller Quatsch, Schmerz und kleiner Siege. Irgendwann hörte ich auf, sie weiterzuführen - bis sie mir Jahrzehnte später wieder in die Hände fielen. Der Blick zurück wurde zum Schubser nach vorn: all das Gesammelte, Absurde und Bitterkomische aufzuschreiben. Nicht, um die Welt zu belustigen, sondern um das Unsagbare sagbar zu machen - und vielleicht Menschen zu erreichen, die Ähnliches erlebt haben. Wenn beim Lesen an manchen Stellen gelacht wird, dann oft nur, weil Verzweiflung sich manchmal in Humor tarnt. "Ponyhof war ausverkauft" ist daraus entstanden - mein erstes Buch, erzählt mit derselben Mischung aus Sarkasmus und Zartheit, die schon in den Tagebüchern durchblitzte. Und ehrlich: Schreiben sollte von Krankenkassen bezuschusst werden. Mehr Therapie kann einem auch kein Psychologe antun.