Im Jahr 1956 stellte Beckerman fest, dass es einen Faktor gibt, der die Art und Weise beeinflusst, wie Verkäufer eines Landes Kunden als "näher" wahrnehmen. Er glaubte, dass Faktoren wie Schwierigkeiten oder Erleichterungen beim Verstehen einer Fremdsprache, die Verfügbarkeit von Flugverbindungen zu einem bestimmten Ort oder das Bestehen einer zuvor aufgebauten Beziehung diese Wahrnehmung verändern könnten. Diese Sensibilität für Faktoren, die den internationalen Handel behindern oder erschweren können, wird als psychologische Distanz (PD) bezeichnet. Das in diesem Buch untersuchte Problem lautet: Wie könnten die Exporte der brasilianischen Bundesstaaten durch die psychologische Distanz in ihren verschiedenen Dimensionen beeinflusst worden sein? Ausgehend von einer Überprüfung der wichtigsten Studien zu Internationalisierung, PD und internationalem Geschäft können wir feststellen, dass es Hinweise darauf gibt, dass die PD, wie Beckerman vermutete, auch Auswirkungen auf die Außenhandelsbeziehungen hat, aber das Ausmaß, die Merkmale und die Determinanten dieses Einflusses sind noch unbekannt und könnten sich auflösen oder ihre Merkmale und Auswirkungen verändern. Dieses Buch liefert Beiträge sowohl für die Wissenschaft als auch für Unternehmensmanager.
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