Klufti V oder A. I. Poirot lässt bitten
Das passiert: Ein Kurzurlaub während der Rauhnächte in einem neueröffneten Sporthotel soll dem Ehepaar Langhammer zur Erholung dienen, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist. Aus dem Krimi-Dinner, dass zur Unterhaltung der Gäste dienen
soll, wird auf einmal blutiger Ernst, ein Gast wird ermordet aufgefunden. Klufti alias Poirot und…mehrKlufti V oder A. I. Poirot lässt bitten
Das passiert: Ein Kurzurlaub während der Rauhnächte in einem neueröffneten Sporthotel soll dem Ehepaar Langhammer zur Erholung dienen, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist. Aus dem Krimi-Dinner, dass zur Unterhaltung der Gäste dienen soll, wird auf einmal blutiger Ernst, ein Gast wird ermordet aufgefunden. Klufti alias Poirot und Langhammer alias Watson beginnen mit den Ermittlungen, bei denen die Beiden aufgrund eines heftigen Wintersturms ziemlich auf sich allein gestellt sind.
So gefällt mir der Krimi: Kluftinger ist Kult, zumindest für mich ist der Kommissar einfach ein liebenswerter Held – etwas schrullig, aber mit dem richtigen Riecher. Daher habe ich auch den 5. Roman um ihn gern gelesen und regelrecht verschlungen.
Der regelmäßige Leser kennt den Allgäuer schon etwas besser, die Autoren fügen dem auch recht wenig hinzu. Der Eindruck, den ich bisher von Klufti habe, wird eher verstärkt. So ist Klufti auch in seinem 5. Fall wieder der etwas altmodische Kommissar, der seine Routinen liebt. Dieses Mal muss Klufti allerdings die moderne Technik nutzen, da er abgeschieden von seinem Team ermitteln muss. Dass dann auch noch der Außenseiter des Teams, Richie Maier, sein Ansprechpartner im Kommissariat ist, das ist zunächst schwer für Klufti. Doch schnell ins Unvermeidliche gefügt hilft Maier doch mehr als gedacht.
Herr Dr. Langhammer, Hausarzt in Altusried, wird dieses Mal nicht nur als Lebemann geschildert, mehr als einmal gibt er die Witzfigur. Das fängt schon an mit der Detektivausrüstung, mit der Watson mehr als einmal mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Und natürlich weiß er immer alles. Etwas nervig könnte man meinen, aber da Langhammers Aktionismus von Klufti schnell in etwas nützlichere Bahnen gelenkt, sorgt der Herr Dr. dann eher für Erheiterung.
Der Aufbau des Krimis erinnert doch an Poirot-Krimis, ist aber nicht zu sehr an diese Krimis angelehnt. Für mich stand erst ziemlich spät fest, wer denn der Täter sein könnte. Immer wieder gelingt es den Autoren den Leser auf die falsche Spur zu führen, zumindest war das bei mir so.
Fazit: Ein weiterer Klufti, der mit seiner Mischung aus witzigen Momenten und spannender Story manchmal wie eine Krimikomödie wirkt.