Die vorliegende Studie versteht sich als ein Beitrag sowohl zur Geschichte der spätmittelalterlichen Stadtgemeinde als auch zur Kriminalitäts- und Strafrechtsgeschichte. Ausgehend von dem Begriff des "Raubritters" fragt sie aus einer betont stadtbürgerlichen Perspektive, unter welchen Voraussetzungen und in welchen Formen ritterliche Verhaltensweisen kriminalisiert worden sind. Am Beispiel der norddeutschen Hansestädte werden nach Darstellung der verfassungsrechtlichen und gerichtsherrlichen Rahmenbedingungen die einzelnen Nuancen einer kommunalen Verbrechensbekämpfung außerhalb der Stadt untersucht. Darüber hinaus werden die verfahrensrechtlichen Formen der städtischen Kriminaljustiz gegenüber ritterlichen Widersachern behandelt.
"Ein lesenswertes Buch, das gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur dringend notwendigen historischen Kriminologie des Mittelalters leistet." (Deutsches Archiv für die Erforschung des Mittelalters)
"Das Buch ist eine Bereicherung für all jene, die sich mit Entstehung, Kriminalisierung und Bekämpfung von Gewalt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit beschäftigen. Zugleich bietet es einen auf hinreichender Quellengrundlage gearbeiteten Überblick über die städtische Gerichtsverfassung und die entsprechenden Verfahrensarten, der für Rechtshistoriker, Historiker und Strafrechtler gleichermaßen von Interesse sein dürfte." (Heiner Lück, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte)
"Das Buch ist eine Bereicherung für all jene, die sich mit Entstehung, Kriminalisierung und Bekämpfung von Gewalt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit beschäftigen. Zugleich bietet es einen auf hinreichender Quellengrundlage gearbeiteten Überblick über die städtische Gerichtsverfassung und die entsprechenden Verfahrensarten, der für Rechtshistoriker, Historiker und Strafrechtler gleichermaßen von Interesse sein dürfte." (Heiner Lück, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte)
