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Der Text bietet eine detaillierte Analyse der politischen und wirtschaftlichen Strukturen Karthagos, einer der bedeutendsten Städte der Antike. Karthago, ursprünglich eine phönizische Kolonie, entwickelte sich zu einer mächtigen Handels- und Seemacht im westlichen Mittelmeerraum. Die Stadt war bekannt für ihre fortschrittliche Landwirtschaft, die auf intensiver Bewirtschaftung und Sklavenarbeit basierte. Karthago kontrollierte ein weitreichendes Handelsnetzwerk, das von Spanien bis Nordafrika reichte, und nutzte seine strategische Lage, um den Handel im Mittelmeer zu monopolisieren. Politisch…mehr

Produktbeschreibung
Der Text bietet eine detaillierte Analyse der politischen und wirtschaftlichen Strukturen Karthagos, einer der bedeutendsten Städte der Antike. Karthago, ursprünglich eine phönizische Kolonie, entwickelte sich zu einer mächtigen Handels- und Seemacht im westlichen Mittelmeerraum. Die Stadt war bekannt für ihre fortschrittliche Landwirtschaft, die auf intensiver Bewirtschaftung und Sklavenarbeit basierte. Karthago kontrollierte ein weitreichendes Handelsnetzwerk, das von Spanien bis Nordafrika reichte, und nutzte seine strategische Lage, um den Handel im Mittelmeer zu monopolisieren. Politisch war Karthago eine Oligarchie, in der eine kleine Elite die Macht innehatte. Diese Struktur führte zu einer strengen Kontrolle der Verwaltung und einer starken Abhängigkeit von Söldnerheeren, was letztlich zu internen Spannungen und Schwächen führte. Trotz ihrer wirtschaftlichen Stärke und militärischen Ressourcen war die karthagische Gesellschaft durch soziale Ungleichheiten und politische Instabilität gekennzeichnet, die schließlich zu ihrem Untergang beitrugen. Der Text beleuchtet auch die Unterschiede zwischen Karthago und Rom, insbesondere in Bezug auf ihre politischen Systeme und militärischen Strategien, und zeigt auf, wie diese Unterschiede die Beziehungen und Konflikte zwischen den beiden Mächten beeinflussten.
Autorenporträt
Christian Matthias Theodor Mommsen (* 30. November 1817 in Garding, Herzogtum Schleswig; ¿ 1. November 1903 in Charlottenburg) war ein deutscher Historiker und gilt als einer der bedeutendsten Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Seine Werke und Editionen zur römischen Geschichte sind für die heutige Forschung noch immer von grundlegender Bedeutung. Unter anderem wegen seines Werks Römische Geschichte wurde er 1902 mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt.