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Rosa oder die Liebe zu den Fischen - Fritz, Michael G.
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Produktdetails
  • Verlag: Reclam, Leipzig
  • Seitenzahl: 187
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 336g
  • ISBN-13: 9783379007900
  • ISBN-10: 3379007900
  • Artikelnr.: 10254834
  • Herstellerkennzeichnung
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Autorenporträt
Michael G. Fritz, geboren 1953 in Dresden, lebt in Dresden und Berlin. Seit 1980 publiziert er in nationalen und internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften.
Rezensionen
"Es ist eine ungewöhnliche Beziehung, die sich zwischen dem Erzähler im neuen Roman von Michael G. Fritz und der Frau mit dem antiquierten Namen Rosa entspinnt. Seine erotischen Signale münden in Erzählungen, mit denen sie ihn gleich einer eigenwilligen Scheherazade hinhält. Er, ein arbeitsloser Ingenieur, begleitet sie, eine Zufallsbekanntschaft, die zunehmend weniger zufällig scheint, durch die nächtliche Stadt zur Villa, die sie mit ihrem Vater bewohnt. Fritz gelingt es mit Leichtigkeit, seinen Erzähler in Rosas absurder Welt einzufangen und den Leser in seinen Bann zu ziehen. Er hat sich in die Meisterklasse deutscher Erzähler hineingeschrieben." (Die Welt) "Michael G. Fritz wurde 1953 in Dresden geboren. Er beschreibt die staubig-düstere Atmosphäre, die den Aufenthalt des Ingenieurs im Haus seiner Geliebten zu einem surrealem, fast klaustrophobischen Trip macht. Und Fritz erzählt eine Liebesgeschich te die zu Ende geht, als es kein Geheimnis mehr zu erzählen gibt. Ein leises und tiefgründiges Buch, das durch seine Leichtigkeit besticht." (KulturSpiegel) "Michael G. Fritz hat eine Satire auf die ewig Gestrigen geschrieben, eine Satire freilich, in der der Spott gebrochen wird von einer merkwürdigen schwermütigen und geheimnisvollen Stimmung, von einer latenten Bedrohung, die sich nie auflöst. Der erweist sich dabei als langsamer Erzähler und genauer Beobachter, auch wenn man gewünscht hätte, dass die Motivation der Handelnden mit der gleichen Akribie beschrieben worden wäre wie beispielsweise das Rinnen eines Schweißtropfens durchs Achselhaar oder das Blätterrauschen im Garten. Es ist ein Roman über Schuld und Verstrickung, über Macht und Ohnmacht und über den Versuch, sich erzählend aus den Fängen der Vergangenheit zu befreien. Ein Versuch, der im Fall Rosa, die in der DDR meh r Objekt denn Handelnde war, scheitert, während die wirklichen Täter und vermeintlichen Verlierer der Geschichte, zumindest was ihren materiellen und gesellschaftlichen Status betrifft, als Sieger dastehen." (Dresdner Stadtmagazin)…mehr