Für Betty war er die Rettung aus existenzieller Not. Für Florence eine Bürde und der Ort ihrer schlimmsten Niederlage. Für Mariel ist er ein Traum, in dem sie sich selbst verwirklicht. Für Julia ist er eine bloße Legende, die nichts mehr mit ihr zu tun hat: Im 'Lakeside Supper Club' am Bear Jaw Lake in Minnesota trotzen vier Frauen dem Leben auf ganz unterschiedliche Weise ihr Quäntchen Glück ab.
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Rezensent Nico Bleutge ärgert sich über die unzureichende Übersetzung von J. Ryan Stradals neuem Roman, die ihm ein wenig die Freude vermiest. Inhaltlich findet er das Buch nämlich durchaus spannend; Florence und ihre Mutter Betty verlassen den gewalttätigen Vater und ziehen bei dem Erben eines "Supper Clubs" ein, der zum "magnetischen Zentrum" der Geschichte wird. Stradal nimmt vor allem die Frauenfiguren der Familie in den Blick und ihre unterschiedlichen Lebensvorstellungen, die nicht unbedingt immer die Fortführung des Lokals zum Fluchtpunkt haben. Der Kritiker findet das durchaus unterhaltsam und fühlt sich an Stewart O'Nan erinnert. Er rät aber dazu, lieber das englische Original zur Hand zu nehmen.
© Perlentaucher Medien GmbH
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