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Der Band dokumentiert die internationale Forschung zu dem "Deutschen" an der zweiten russischen Hauptstadt als einem ideellen Konzept, das Sankt Petersburg seit seiner Gründung und nicht nur wegen der prominenten Minorität anhaftete. Die kulturwissenschaftlichen bzw. imagologischen Forschungen werden ergänzt durch Befunde zu den konkreten Deutschen, die in großer Zahl zwischen 1703 und 1917 in der Stadt gelebt haben. Der Band ist deshalb zweigeteilt: Der erste Teil der Beiträge ("Mythos Petersburgs") befasst sich mit den Fremd- und Selbstbildern und gesellschaftlichen sowie politischen…mehr

Produktbeschreibung
Der Band dokumentiert die internationale Forschung zu dem "Deutschen" an der zweiten russischen Hauptstadt als einem ideellen Konzept, das Sankt Petersburg seit seiner Gründung und nicht nur wegen der prominenten Minorität anhaftete. Die kulturwissenschaftlichen bzw. imagologischen Forschungen werden ergänzt durch Befunde zu den konkreten Deutschen, die in großer Zahl zwischen 1703 und 1917 in der Stadt gelebt haben. Der Band ist deshalb zweigeteilt: Der erste Teil der Beiträge ("Mythos Petersburgs") befasst sich mit den Fremd- und Selbstbildern und gesellschaftlichen sowie politischen Optionen, der zweite Teil ("Deutsche Präsenz") stellt überwiegend konkrete Vertreter typischer Berufe und Institutionen ins Zentrum des Interesses.
Autorenporträt
Die Herausgeber: Norbert Franz, geboren 1951, Slavist; Studium in Mainz und Rom; mehrere Jahre Tätigkeit in der Begabtenförderung (Cusanuswerk); 1993 Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 1995 an der Universität Potsdam; Publikationen zur klassischen russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Popularliteratur und zur Kultur- und Mediengeschichte. Ljuba Kirjuchina, geboren 1966, Germanistin; Studium und Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam; Publikationen zur Literatur und Geschichte der Deutschen in Russland und St. Petersburg.
Rezensionen
«Dieser Band ist nicht nur empfehlenswert wegen seiner kenntnisreichen Beiträge, sondern auch, weil er den Leser zuweilen schmunzeln lässt über skurrile Typen - eben: 'akkurate Deutsche', oder sich grämen lässt über tragische Schicksale...» (Gerd Stricker, G2W - Glaube in der 2. Welt)
«Insgesamt ist dies ein klar strukturierter, sehr gelungener und anregender Sammelband, dessen Themen in zukünftigen Arbeiten weitere Beachtung erfahren sollten.» (Christian Falk, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas)