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"Satyros oder Der vergötterte Waldteufel" ist ein Drama von Johann Wolfgang Goethe, das die Themen Natur, Gesellschaft und Götterverehrung auf satirische Weise behandelt. Die Handlung beginnt mit einem Einsiedler, der sich in die Abgeschiedenheit des Waldes zurückgezogen hat, um der Heuchelei und dem Betrug der städtischen Gesellschaft zu entkommen. Eines Tages trifft er auf Satyros, ein mysteriöses Wesen, das sich als Gott ausgibt und die Dorfbewohner mit seinen Reden in seinen Bann zieht. Satyros predigt die Rückkehr zur Natur und die Ablehnung gesellschaftlicher Konventionen, was die…mehr

Produktbeschreibung
"Satyros oder Der vergötterte Waldteufel" ist ein Drama von Johann Wolfgang Goethe, das die Themen Natur, Gesellschaft und Götterverehrung auf satirische Weise behandelt. Die Handlung beginnt mit einem Einsiedler, der sich in die Abgeschiedenheit des Waldes zurückgezogen hat, um der Heuchelei und dem Betrug der städtischen Gesellschaft zu entkommen. Eines Tages trifft er auf Satyros, ein mysteriöses Wesen, das sich als Gott ausgibt und die Dorfbewohner mit seinen Reden in seinen Bann zieht. Satyros predigt die Rückkehr zur Natur und die Ablehnung gesellschaftlicher Konventionen, was die Dorfbewohner begeistert aufnehmen. Doch seine wahre Natur als Betrüger wird schließlich entlarvt, als er versucht, die Frau des Priesters zu verführen. Das Drama endet mit der Flucht des Satyros und der Rückkehr der Dorfbewohner zu ihren alten Überzeugungen. Goethe nutzt die Figur des Satyros, um die Leichtgläubigkeit der Menschen und ihre Sehnsucht nach einfachen Lösungen zu kritisieren. Gleichzeitig wird die Spannung zwischen Natur und Zivilisation thematisiert, wobei die Natur als idealisierte, aber letztlich unerreichbare Utopie dargestellt wird.
Autorenporträt
Johann Wolfgang Goethe, ab 1782 von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; ¿ 22. März 1832 in Weimar, Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach), war ein deutscher Dichter und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung. Goethe stammte aus einer angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadtschultheiß höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt, sein Vater Doktor der Rechte und Kaiserlicher Rat. Er und seine Schwester Cornelia erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch Hauslehrer. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaft und war danach als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst. Die ersten Anerkennungen in der Welt der Literatur erzielte er 1773 mit dem Drama Götz von Berlichingen, das ihm nationalen Erfolg eintrug, und 1774 mit dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, dem er sogar europäischen Erfolg verdankte. Beide Werke sind der literarischen Strömung des Sturm und Drang (1765 bis 1785) zuzuordnen. Als 26-Jähriger wurde er an den Hof von Weimar eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Weimarer Hoftheater. Die amtliche Tätigkeit mit der Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. Die Italienreise von September 1786 bis Mai 1788 empfand er wie eine "Wiedergeburt". Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke wie Iphigenie auf Tauris (1787), Egmont (1788) und Torquato Tasso (1790).