Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) gehört zu den profiliertesten Gestalten der Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts. Schleiermacher trat literarisch zuerst als Weggefährte der Frühromantiker in Erscheinung. Sein eigenständiger Wissenschaftsentwurf konzentriert sich in der "Dialektik" als Grundlegung der Natur- und Geisteswissenschaften und in der "Ethik" als Wissenschaft des geschichtlichen Naturverhältnisses. Damit trat Schleiermacher in Konkurrenz zu den zeitgenössischen Systemen und wirkte nachhaltig auf die nachidealistische Philosophie ein. Seit Wilhelm Dilthey wird er als "Klassiker der Hermeneutik" angesehen, aber auch seine Ethik und Dialektik finden heute wieder verstärkt Aufmerksamkeit. Mit der Ausgabe der Schriften wird erstmals eine ausführlich kommentierte Auswahl vorgelegt, die das ganze Spektrum der Philosophie Schleiermachers umfaßt. Die ersten zehn Texte der Auswahl dokumentieren die Entwicklungsgeschichte seines philosophischen Denkens bis in die Gründungsphase der Berliner Universität. Die folgenden acht Texte sind systematisch geordnet und stellen das philosophische System Schleiermachers vor, wie er es in seinen Berliner Vorlesungen zur Darstellung gebracht hat.
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