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Jüdische Identität im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinitionen, Antisemitismus und Rassismus.Welche Hautfarben haben Jüdinnen und Juden - und welche werden ihnen zugeschrieben? Wie verorten sie sich selbst?Seit Jahrhunderten werden Menschen durch rassistische Weltanschauungen vor allem nach ihrer Hautfarbige bewertet. »Rassentheorien«, Kolonialismus, Antisemitismus und andere Überlegenheitsfantasien schufen eine fundamentale Hierarchie: eine Ordnung der Welt, die auf der Ordnung nach Hautfarben beruht. Die Publikation beleuchtet diese Stereotypisierungen und Ausgrenzungen, die Jews of…mehr

Produktbeschreibung
Jüdische Identität im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinitionen, Antisemitismus und Rassismus.Welche Hautfarben haben Jüdinnen und Juden - und welche werden ihnen zugeschrieben? Wie verorten sie sich selbst?Seit Jahrhunderten werden Menschen durch rassistische Weltanschauungen vor allem nach ihrer Hautfarbige bewertet. »Rassentheorien«, Kolonialismus, Antisemitismus und andere Überlegenheitsfantasien schufen eine fundamentale Hierarchie: eine Ordnung der Welt, die auf der Ordnung nach Hautfarben beruht. Die Publikation beleuchtet diese Stereotypisierungen und Ausgrenzungen, die Jews of Color welt-weit - insbesondere in Europa, den USA und Israel - erfahren.Heutige Diskurse verstehen Hautfarbige als historische und soziale Konstruktion und weniger als biologische Kategorie. Gerade die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts führte zur Verfestigung des Stereotyps von Juden als Weiße Kolonialherren, die eine »nicht-Weiße«, indigene Bevölkerung unterdrücken. Dafür wird ausgeblendet, dass Jüdinnen und Juden - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ihre Geschichte von Migration, Vertreibung, und allen voran von der Schoa geprägt ist - auf allen Kontinenten präsent waren und sind.Sind Jüdinnen und Juden nun aber Weiß, »nicht-Weiß« oder Schwarz? Die verschiedenen Antworten und ihre weitreichenden Folgen bekräftigen die Aktualität und Dringlichkeit dieser Publikation.
Autorenporträt
Tom Juncker ist Zeithistoriker und Kurator. Er studierte Geschichte mit Schwerpunkt Zeitgeschichte in Wien. Von 2018 bis 2021 war er als Assistenzkurator, seit 2021 als Kurator am Jüdischen Museum Wien tätig.

Daniela Pscheiden studierte Frauen- und Geschlechtergeschichte, Zeitgeschichte und Kunstgeschichte. Am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) führte sie ein Forschungsprojekt zur Jugendgerichtsbarkeit während der NS-Zeit durch. Seit 2017 ist sie Kuratorin am Jüdischen Museum Wien.
Rezensionen
»dieses Buch schafft es auf ganz eindrückliche Art und Weise (...) einen gesamten Horizont aufzureißen, der zu lesen, extrem spannend ist.« (Christian Schüle, DLF Kultur, Lesart, 13.12.2025)