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Wenn man in Deutschland nach den europäischen Ländern fragt, die Sklaven hielten und am Sklavenhandel verdienten, wird Schweden fast nie genannt. Dieses Buch soll eine Lücke schließen. Erstmals überhaupt werden dabei beide Aspekte, also sowohl die Rolle, die Schweden im globalen Sklavenhandel spielten, als auch die Tatsache, dass schwedische Untertanen in verschiedenen Regionen der Welt als Sklaven dienten, in einer Publikation behandelt. Schweden hatte Kolonien in Nordamerika, an der westafrikanischen Küste und in der Karibik. Es waren "nur" einige Tausend Sklaven, die auf schwedischen…mehr

Produktbeschreibung
Wenn man in Deutschland nach den europäischen Ländern fragt, die Sklaven hielten und am Sklavenhandel verdienten, wird Schweden fast nie genannt. Dieses Buch soll eine Lücke schließen. Erstmals überhaupt werden dabei beide Aspekte, also sowohl die Rolle, die Schweden im globalen Sklavenhandel spielten, als auch die Tatsache, dass schwedische Untertanen in verschiedenen Regionen der Welt als Sklaven dienten, in einer Publikation behandelt. Schweden hatte Kolonien in Nordamerika, an der westafrikanischen Küste und in der Karibik. Es waren "nur" einige Tausend Sklaven, die auf schwedischen Schiffen transportiert wurden, und noch weniger Schweden, die in Marokko, dem Osmanischen Reich, der Dsungarei oder Russland versklavt wurden. Doch Sklaverei war, in welcher Größenordnung auch immer, ein von Menschen an Menschen begangenes Verbrechen, das so wenig mit unserem heutigen Bild des liberalen Schweden zusammenkommt.
Autorenporträt
Erik Gloßmann, geboren 1961 in Dresden, Studium der Nordeuropawissenschaften in Greifswald, arbeitet als Verlagsvertreter, Herausgeber und Übersetzer aus den skandinavischen Sprachen, Mitglied im Kulturhistorischen Verein Friedrichshagen e.V., ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift "Hinter der Weltstadt", lebt in Hoppegarten bei Berlin.