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Schweizer Aussenpolitik und Diplomatie - Widmer, Paul
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Obschon die Schweiz eine der ältesten Demokratien ist, hat sie vergleichsweise spät als international anerkannter Staat eine eigentliche Außenpolitik betrieben. Weshalb? Für die Staatsmänner der Schweiz galt es in erster Linie, das Innere zu ordnen, man war seit dem Wiener Kongreß 1815 ja auch verpflichtet, eine bewaffnete Neutralität einzuhalten. Und gerade die Neutralität machte die Väter des Bundesstaats zu vorsichtigst optierenden und operierenden Politikern, die erst dann auf dem außenpolitischen Parkett Europas auftraten, als von den umliegenden Nachbarländern gerade diese Neutralität in…mehr

Produktbeschreibung
Obschon die Schweiz eine der ältesten Demokratien ist, hat sie vergleichsweise spät als international anerkannter Staat eine eigentliche Außenpolitik betrieben. Weshalb? Für die Staatsmänner der Schweiz galt es in erster Linie, das Innere zu ordnen, man war seit dem Wiener Kongreß 1815 ja auch verpflichtet, eine bewaffnete Neutralität einzuhalten. Und gerade die Neutralität machte die Väter des Bundesstaats zu vorsichtigst optierenden und operierenden Politikern, die erst dann auf dem außenpolitischen Parkett Europas auftraten, als von den umliegenden Nachbarländern gerade diese Neutralität in Frage gestellt worden ist.
Paul Widmer, Historiker und Botschafter der Schweiz, zeigt am Beispiel von sieben Persönlichkeiten der Schweizer Außenpolitik einerseits die politisch auf das Weltgeschehen Einfluß nehmenden Möglichkeiten eines Kleinstaates, andererseits stellt er bewußt das politische Ringen dieser Persönlichkeiten um die Respektierung der Neutralität in den Mittelpunkt seiner Untersuchungen.