"Ich will schon hübsch sein. Und auch wenn ich jetzt dünn bin: Sie behaupten sogar, ich hätte Magersucht. Es wirkt nicht. Die Jungs übersehen mich immer noch. Es sei denn, sie wollen mich piesacken wie Dominik, mein Stiefbruder. Jasper nicht, das stimmt. Er wünschte, er hätte eine Schwester wie mich, sagt er immer. Eine Schwester."
Evelin will attraktiv sein. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie hungert. Sie will, dass ihr bester Freund Jasper sie liebt. Sie will ihren Vater bestrafen, weil er nach dem Tod ihrer Mutter wieder geheiratet hat. Sie fastet immer weiter, ritzt sich die Arme. In einer betreuten Wohngruppe freundet sie sich mit dem sensiblen Jens an. Doch auch er kann sie nicht halten: Evelin läuft weg und wird Wochen später aufgegriffen. In einer Therapie lernt sie, sich selbst anzunehmen, und kann schließlich auch ihrem Vater und Jens ein paar behutsame Schritte entgegenkommen.
Evelin will attraktiv sein. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie hungert. Sie will, dass ihr bester Freund Jasper sie liebt. Sie will ihren Vater bestrafen, weil er nach dem Tod ihrer Mutter wieder geheiratet hat. Sie fastet immer weiter, ritzt sich die Arme. In einer betreuten Wohngruppe freundet sie sich mit dem sensiblen Jens an. Doch auch er kann sie nicht halten: Evelin läuft weg und wird Wochen später aufgegriffen. In einer Therapie lernt sie, sich selbst anzunehmen, und kann schließlich auch ihrem Vater und Jens ein paar behutsame Schritte entgegenkommen.
