Nachdenken über die schnellfliegende Zeit
In seinen Gedichten beschwört Paul Kersten den magischen Moment, in dem die Oberfläche der Dinge durchlässig wird. Die Kindheit scheint auf, heller und schärfer konturiert, als sie es je gewesen sein kann. Intensivste Momentbilder morbider Schönheit zeichnen die Natur als den Ort eines permanenten Sterbens. Auch Reise-Impressionen finden sich - doch bleibt die Perspektive auf die Dinge meist unverändert: "Die Schattengrenze / rückt näher".
Das lyrische Bewusstsein pflegt Umgang mit seinen "unsichtbaren Verletzungen", die aufbewahrt sind im Gedächtnis und, wenn Erinnerungs- zur Wortrealität wird, zusammenfallen mit den von draußen eindringenden Bildern: "So viele Wunden in der Luft".
In seinen Gedichten beschwört Paul Kersten den magischen Moment, in dem die Oberfläche der Dinge durchlässig wird. Die Kindheit scheint auf, heller und schärfer konturiert, als sie es je gewesen sein kann. Intensivste Momentbilder morbider Schönheit zeichnen die Natur als den Ort eines permanenten Sterbens. Auch Reise-Impressionen finden sich - doch bleibt die Perspektive auf die Dinge meist unverändert: "Die Schattengrenze / rückt näher".
Das lyrische Bewusstsein pflegt Umgang mit seinen "unsichtbaren Verletzungen", die aufbewahrt sind im Gedächtnis und, wenn Erinnerungs- zur Wortrealität wird, zusammenfallen mit den von draußen eindringenden Bildern: "So viele Wunden in der Luft".







