»[The DSA] will ensure that the online environment remains a safe space.« - So bewirbt die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Digital Services Act (DSA), eine europäische Verordnung, die darauf abzielt, die Marktmacht großer Online-Plattformen wie Facebook, X, TikTok & Co. einzuhegen. Julia Fischer fokussiert in ihrem Buch das Narrativ der Herstellung eines 'sicheren Online-Umfelds' und fragt: Wer oder was soll durch den DSA geschützt werden und welche Bedeutungen von Un/Sicherheiten werden dabei hervorgebracht? In Anschluss an Autor_innen der Gender Studies sowie der politischen Philosophie legt die Arbeit die Mechanismen der Produktion von Un/Sicherheiten sowie entsprechende Prekarisierungseffekte im DSA offen, um so die Untrennbarkeit von Schutz und Gefährdung in den Blick zu nehmen. Dabei wird deutlich, inwiefern die staatlichen Strukturen der EU gemeinsam mit den Unternehmen im DSA als diejenigen diskursiviert werden, die schützen, während eine potenzielle Mitwirkung der Zivilgesellschaft bei der Herstellung von 'Sicherheit' weitestgehend ausgeblendet wird.
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