Sinnliches Erleben und Präsenzeffekte führen in der Theorie der Psychoanalyse eher ein Schattendasein, wenngleich sie in jeder Behandlungsstunde von Bedeutung sind. Wie kann die Psychoanalyse helfen, wenn ein Mensch den Kontakt zur sinnlichen Welt, zum sinnlich-emotionalen Erleben verloren hat? Ein zentrales Anliegen dieses hervorragenden und präzise geschriebenen Buches ist es, die Zusammenhänge von sprachlicher und leiblicher Dimension der Psychoanalyse in einer breiteren theoretischen Untersuchung zu erhellen. Außerdem werden im Hinblick auf besondere Behandlungskonstellationen erste…mehr
Sinnliches Erleben und Präsenzeffekte führen in der Theorie der Psychoanalyse eher ein Schattendasein, wenngleich sie in jeder Behandlungsstunde von Bedeutung sind. Wie kann die Psychoanalyse helfen, wenn ein Mensch den Kontakt zur sinnlichen Welt, zum sinnlich-emotionalen Erleben verloren hat? Ein zentrales Anliegen dieses hervorragenden und präzise geschriebenen Buches ist es, die Zusammenhänge von sprachlicher und leiblicher Dimension der Psychoanalyse in einer breiteren theoretischen Untersuchung zu erhellen. Außerdem werden im Hinblick auf besondere Behandlungskonstellationen erste Anwendungsmuster aufgezeigt, so etwa bei traumatisierten Patienten, und diese zugleich als erweiterte Reflexionsräume für die Analytikerin verstanden.
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Autorenporträt
Diana Pflichthofer ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin (DPG, IPV, DGPT) und Gruppenanalytikerin. Sie ist Lehrtherapeutin und Dozentin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Trauma, psychoanalytische Behandlungstechnik und Ästhetik. Stand: Februar 2014
Inhaltsangabe
Inhalt Psychoanalyse zwischen Sinnkonstruktion und unmittelbarer Gegenwärtigkeit Kapitel I: Performanz Wahrnehmung Überlegungen des Aristoteles Wie kann Wahrnehmung eine 'Vollendung' finden, sich realisieren? Performanz Versuch einer Begriffsklärung 'Performativ', ein 'garstiges' Wort? Übertragungen im 'Hier und Jetzt' Wiederholungen? Aufführungen Für wen und warum? Die leibliche Ko Präsenz und der Rahmen Man trifft sich Warum machen Psychoanalytiker keine Hausbesuche? Man kann sich nicht 'raushalten' ... Das Spiel mit der Sprache Das Spiel der Körper Inszenierung als Darstellungs und Erzeugungsstrategie Wer verwandelt wen? Kapitel II: Aisthesis Wiedergewinnung von Wirklichkeit und Subjektivität Momente der Intensität Begegnungen mit der äußeren Welt Die Welt der Erscheinungen Der Schein Die 'Als Ob Situation' Exkurs: Spielen mit Schiller und Winnicott Sinnliche Wahrnehmung Auf der Suche nach der eigenen Gegenwart 'Negative' Ästhetik? Das 'frühe Trauma' Der Verlust der Subjektivität Der Entzug der Anerkennung Der Verlust des Selbst Das Unerwartbare erwartbar machen Das 'Zuviel' Schutz durch 'emotionale Anästhesie' Von der An Aisthesie zur Aisthesis Wie 'sprechen' Introjekte? Sprache: Berührung und Befreiung Vertrauen: Verantwortung übernehmen Überleben Die 'verwundende' und die 'verwundbare Heilerin' wider Willen Zusammenbrüche erleben und gemeinsam überleben Ein Beispiel Kapitel III: Die Stimme(n) in der analytischen Stunde Die Stimme Ein Schwellenphänomen Die Stimme Ein performatives Phänomen Das Ereignis Die Aufführung Die Verkörperung Die Intersubjektivität Die Stimme Ein ästhetisches Objekt und ein ästhetisches Erlebnis Das Verwandlungspotenzial 'Stimm Erleben' als Element des Neubeginns Metamorphosen Hat Echo eine Stimme? Verlust der eigenen Stimme Selbstverlust und Verlust der Anerkennung Erinnern Wiederholen Neu erfahren
Inhalt Psychoanalyse zwischen Sinnkonstruktion und unmittelbarer Gegenwärtigkeit Kapitel I: Performanz Wahrnehmung Überlegungen des Aristoteles Wie kann Wahrnehmung eine 'Vollendung' finden, sich realisieren? Performanz Versuch einer Begriffsklärung 'Performativ', ein 'garstiges' Wort? Übertragungen im 'Hier und Jetzt' Wiederholungen? Aufführungen Für wen und warum? Die leibliche Ko Präsenz und der Rahmen Man trifft sich Warum machen Psychoanalytiker keine Hausbesuche? Man kann sich nicht 'raushalten' ... Das Spiel mit der Sprache Das Spiel der Körper Inszenierung als Darstellungs und Erzeugungsstrategie Wer verwandelt wen? Kapitel II: Aisthesis Wiedergewinnung von Wirklichkeit und Subjektivität Momente der Intensität Begegnungen mit der äußeren Welt Die Welt der Erscheinungen Der Schein Die 'Als Ob Situation' Exkurs: Spielen mit Schiller und Winnicott Sinnliche Wahrnehmung Auf der Suche nach der eigenen Gegenwart 'Negative' Ästhetik? Das 'frühe Trauma' Der Verlust der Subjektivität Der Entzug der Anerkennung Der Verlust des Selbst Das Unerwartbare erwartbar machen Das 'Zuviel' Schutz durch 'emotionale Anästhesie' Von der An Aisthesie zur Aisthesis Wie 'sprechen' Introjekte? Sprache: Berührung und Befreiung Vertrauen: Verantwortung übernehmen Überleben Die 'verwundende' und die 'verwundbare Heilerin' wider Willen Zusammenbrüche erleben und gemeinsam überleben Ein Beispiel Kapitel III: Die Stimme(n) in der analytischen Stunde Die Stimme Ein Schwellenphänomen Die Stimme Ein performatives Phänomen Das Ereignis Die Aufführung Die Verkörperung Die Intersubjektivität Die Stimme Ein ästhetisches Objekt und ein ästhetisches Erlebnis Das Verwandlungspotenzial 'Stimm Erleben' als Element des Neubeginns Metamorphosen Hat Echo eine Stimme? Verlust der eigenen Stimme Selbstverlust und Verlust der Anerkennung Erinnern Wiederholen Neu erfahren
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