Die Sportwissenschaft der Humboldt-Universität legt ihren zusammenfassenden Schlussbericht im BMBF-geförderten Verbundprojekt "Translating Doping - Doping übersetzen" vor. Die sportwissenschaftliche Kritik setzt den Akzent auf Kinder und Jugendliche - trotz der besonderen Schutzwürdigkeit wurden diese bisher zu wenig beachtet. Neue ethische und rechtliche Argumente für Doping-Verbote können die Diskussion anregen. Transdisziplinär wird eine "Kontrollkultur" mit Neubestimmung des Verhältnisses von individueller Freiheit und in Institutionen aufscheinenden Regeln für eine Erhaltung des…mehr
Die Sportwissenschaft der Humboldt-Universität legt ihren zusammenfassenden Schlussbericht im BMBF-geförderten Verbundprojekt "Translating Doping - Doping übersetzen" vor. Die sportwissenschaftliche Kritik setzt den Akzent auf Kinder und Jugendliche - trotz der besonderen Schutzwürdigkeit wurden diese bisher zu wenig beachtet. Neue ethische und rechtliche Argumente für Doping-Verbote können die Diskussion anregen. Transdisziplinär wird eine "Kontrollkultur" mit Neubestimmung des Verhältnisses von individueller Freiheit und in Institutionen aufscheinenden Regeln für eine Erhaltung des "schützenswerten Kulturgutes" Sport konturiert. Traditionelle "moralisch" begründete Verhaltensnormen werden dadurch überwunden und durch belegte Konstrukte neu begründet. Analysen zum Neuro-Enhancement als "gesellschaftlicher Form der pharmazeutischen Leistungssteigerung" sowie Missbrauchsformen von ADHS-Therapiemitteln dürften über den verregelten Sport hinaus interessieren. Es geht um Breiten- undFitness-Sport sowie um die zunehmende Bereitschaft zur künstlichen Leistungssteigerung in Beruf und Freizeit.
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Doping, Enhancement, Prävention in Sport, Freizeit und Beruf Bd.6
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Autorenporträt
Prof. Dr. habil. Giselher Spitzer, geb. 1952 in Kiel, 1994 - 2005 Potsdam, 2000 Venia legendi für Sportwissenschaft, Privatdozent Freie Universität, seit 2002 Humboldt-Universität und seit 2009 apl. Professor für Sportwissenschaft. Ehrungen u. a. "Heidi-Krieger-Plakette" bei der "Unterstützung von dopinggeschädigten Sportlern und der Verhinderung von Doping im Sport". Forschungsschwerpunkte: Sport und Gesellschaft, Doping als Spezialfall des Enhancement, Prävention und Sport. Koordinator im BMBF-Verbundprojekt "Translating Doping".
Elk Franke (Prof. Dr.) lehrt Sportphilosophie und -pädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Ethik/Ästhetik des Sports, Handlungstheorie, Bildungstheorie sowie Dopingforschung.
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