Leser, Lesen und Literatur sind untrennbar miteinander verbunden. Man liest aus verschiedenen Gründen: um zu lernen, um Informationen zu erhalten, zur Unterhaltung, aus ästhetischem Vergnügen und um im Internet zu surfen. Das Wort "Lesen" leitet sich etymologisch vom Verb "lesen" ab, das aus dem lateinischen "legere" stammt und "sammeln, speichern, ernten" bedeutet. Lesen wird mit dem Speichern, Sammeln und Aufzeichnen von Wissen assoziiert. Lesen ist nicht nur die Fähigkeit, einen geschriebenen Code zu entschlüsseln. Das Leben kann unter Berücksichtigung seiner Besonderheiten gelesen werden: das Universum, die Wege, die Natur, der andere. Man stößt auf Formen des Lesens, weil alles vom Menschen gelesen werden kann. Der Mensch liest seit der ersten Erfindung in der Welt der Höhlen, er liest alle Bedeutungen der Wörter. Der Vorgang des Lesens umfasst Prozesse der Kodierung und Dekodierung. Lesen bedeutet, Fragen und Antworten zu konstruieren und dabei bereits vorhandenes Wissen mit dem durch den Text vermittelten Wissen zu verbinden. Lesen bedeutet, Bedeutung zu schaffen. Lesen findet nur im Dialog des Lesers mit dem gelesenen Objekt statt, sei es ein Text, eine Geste, ein Bild oder ein Ereignis. Das Lesen eines literarischen Textes löst unterschiedliche Reize, Reaktionen und Erfahrungen aus.
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