Ein kleines Dorf in Deutschland wird von einer Gruppe von Störchen besucht, die sowohl die Neugier als auch die Fantasie der Dorfbewohner anregen. Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der die Natur und ihre Geschöpfe noch eng mit dem täglichen Leben der Menschen verbunden sind. Die Störche, die als Vorboten des Frühlings gelten, bringen nicht nur neues Leben, sondern auch neue Geschichten und Geheimnisse mit sich. Wilhelm Busch, bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und seine satirischen Darstellungen, nutzt diese Erzählung, um die Eigenheiten und Schwächen der menschlichen Natur zu…mehr
Ein kleines Dorf in Deutschland wird von einer Gruppe von Störchen besucht, die sowohl die Neugier als auch die Fantasie der Dorfbewohner anregen. Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der die Natur und ihre Geschöpfe noch eng mit dem täglichen Leben der Menschen verbunden sind. Die Störche, die als Vorboten des Frühlings gelten, bringen nicht nur neues Leben, sondern auch neue Geschichten und Geheimnisse mit sich. Wilhelm Busch, bekannt für seinen scharfsinnigen Humor und seine satirischen Darstellungen, nutzt diese Erzählung, um die Eigenheiten und Schwächen der menschlichen Natur zu beleuchten. Die Dorfbewohner, jeder mit seinen eigenen Marotten und Eigenheiten, werden durch die Ankunft der Störche auf die Probe gestellt. Diese humorvolle und zugleich tiefgründige Erzählung bietet einen Einblick in die sozialen Dynamiken und die zwischenmenschlichen Beziehungen einer kleinen Gemeinschaft. Durch die Linse der Störche betrachtet, wird das alltägliche Leben der Menschen zu einem Spiegel ihrer Hoffnungen, Ängste und Träume. Busch gelingt es, mit feiner Ironie und einem Augenzwinkern, die Leser zum Nachdenken über die Bedeutung von Gemeinschaft und Natur zu bewegen. Die Erzählung lädt dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen und die kleinen Wunder des Lebens zu schätzen.
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Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".
Foto: Edgar Hanfstängl, München 1878
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