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Winter 1959, ein isländischer Trawler liegt vor Neufundland auf stiller See. Zweiunddreißig Mann sind an Bord, das Wetter ausgezeichnet. Keiner ahnt, dass die Harmonie innerhalb von Minuten in ein monströses, traumatisches Szenario umschlagen wird: Ein Sturm kommt auf, das schwere Schiff ist plötzlich von Eis überzogen, droht zu bersten und in den unbändigen Wellen zu versinken. Notrufe anderer Schiffe laufen ins Nichts, niemand scheint eine Chance zu haben. Es ist ein erbitterter Kampf um Leben und Tod.

Produktbeschreibung
Winter 1959, ein isländischer Trawler liegt vor Neufundland auf stiller See. Zweiunddreißig Mann sind an Bord, das Wetter ausgezeichnet. Keiner ahnt, dass die Harmonie innerhalb von Minuten in ein monströses, traumatisches Szenario umschlagen wird: Ein Sturm kommt auf, das schwere Schiff ist plötzlich von Eis überzogen, droht zu bersten und in den unbändigen Wellen zu versinken. Notrufe anderer Schiffe laufen ins Nichts, niemand scheint eine Chance zu haben. Es ist ein erbitterter Kampf um Leben und Tod.
Autorenporträt
Einar Kárason, geboren 1955, ist einer der wichtigsten Autoren der skandinavischen Gegenwartsliteratur. Berühmt wurde er durch seine Trilogie 'Die Teufelsinsel', 'Die Goldinsel' sowie 'Das Gelobte Land'. Sein Roman 'Sturmerprobt' stand auf der Shortlist des Nordischen sowie des Isländischen Literaturpreises. Für 'Versöhnung und Groll' erhielt er den Isländischen Literaturpreis. Zuletzt erschien bei btb 2017 die Isländer-Saga 'Die Sturlungen', an der der Autor über ein Jahrzehnt arbeitete. Für 'Sturmvögel' wurde er 2020 mit dem schwedischen Kulturhuset-Stadsteatern-Preis für internationale Literatur ausgezeichnet. Kárason lebt in Reykjavík.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Voll Spannung liest Rezensent Rudolf von Bitter diesen Roman des isländischen Autors Einar Kárason. Er erzählt von einer Gruppe Seemännern, die 1959 einem tagelangen Unwetter ausgesetzt sind und ums Überleben kämpfen. Vor dieser "existenziellen Grenzsituation" heraus liest sich der Rezensent durch eine Geschichte über Männerzusammenhalt, Solidarität und die Arbeitsbedingungen der isländischen Gesellschaft. Aber auch wie Karason die stürmische See beschreibt, geht dem Rezensenten unter die Haut.

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»Einar Kárason gehört schon eine gute Weile zu den wichtigen Stimmen der isländischen Literatur. Was er hier nun geschaffen hat, ist aber ein Kabinettstück ganz besonderer Art.« Rudolf von Bitter, Süddeutsche Zeitung
Rezensent Matthias Hannemann nimmt Einar Karasons kleinen Roman wie einen scharfen Schnaps zu sich. Mitten hinein in das historisch verbürgte Drama eines vereisten Trawlers im Sturm vor Island und das Leid seiner namenlosen Besatzung führt ihn die schnörkellos erzählte Handlung. Dass die Figuren wie Stellvertreter für alle Fischer der Welt erscheinen, macht die Geschichte nicht weniger dramatisch, verspricht Hannemann. Vor allem der Detailreichtum, mit dem Karason den Überlebenskampf der Männer schildert, macht den Text für den Rezensenten so faszinierend, die Lektüre so atemlos.

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