Früher war der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen ausschließlich Sozialversicherten vorbehalten, während alle anderen nur durch philanthropische Dienste versorgt wurden. Mit der Schaffung des Einheitlichen Gesundheitssystems (Sistema Único de Saúde, SUS), das die öffentliche Gesundheitsversorgung zu einer Pflicht des Staates und zu einem Recht jedes Bürgers machte, erhielt die Bevölkerung das Recht, sich bei Krankheiten wie Lepra, einer langsam fortschreitenden und chronischen Infektionskrankheit, die durch Mycobacterium Leprae verursacht wird, beraten und behandeln zu lassen. Lepra ist eine leicht zu diagnostizierende Krankheit, die behandelt und geheilt werden kann. Die Diagnose, Behandlung, Überwachung/Kontrolle dieser Krankheit wird vom SUS in den Basisgesundheitszentren und Referenzzentren je nach Bedarf kostenlos angeboten, wodurch die Gleichheit und Qualität der für die Bevölkerung erbrachten Dienstleistungen gewährleistet wird. Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung des SUS und seine Rolle bei der Diagnose, Behandlung und Bekämpfung der Lepra in Brasilien anhand einer Literaturrecherche zu beschreiben. Dabei handelt es sich um eine deskriptive, retrospektive Studie mit indirektem qualitativem Ansatz.
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