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Früheste Zeugnisse islamisch-christlicher Auseinandersetzung Die syrischen Christen gehörten zu den ersten Christen, die mit Muslimen in Kontakt kamen. Die Studie untersucht die frühesten theologischen Reaktionen auf den Islam von Autoren dieser christlichen Tradition. Dabei liegt der Fokus auf Texten, die auf Syrisch (dem aramäischen Dialekt der antiken Stadt Edessa) verfasst wurden. Während die aus dem 7. Jahrhundert überlieferten syrischen Quellen vorwiegend dem apokalyptischen Genre zuzuordnen sind und die arabische Expansion geschichtstheologisch bearbeiten, setzten sich die syrischen…mehr

Produktbeschreibung
Früheste Zeugnisse islamisch-christlicher Auseinandersetzung Die syrischen Christen gehörten zu den ersten Christen, die mit Muslimen in Kontakt kamen. Die Studie untersucht die frühesten theologischen Reaktionen auf den Islam von Autoren dieser christlichen Tradition. Dabei liegt der Fokus auf Texten, die auf Syrisch (dem aramäischen Dialekt der antiken Stadt Edessa) verfasst wurden. Während die aus dem 7. Jahrhundert überlieferten syrischen Quellen vorwiegend dem apokalyptischen Genre zuzuordnen sind und die arabische Expansion geschichtstheologisch bearbeiten, setzten sich die syrischen Autoren des 8. und 9. Jahrhunderts bereits mit den Hauptstreitpunkten zwischen der christlichen und der islamischen Theologie auseinander, vor allem mit der Trinitätstheologie und der Christologie. Ein Vergleich mit der zeitgenössischen islamischen Theologie zeigt, dass einige syrische Christen im 8. und 9. Jahrhundert über Kenntnisse von den Positionen und Argumentationen der muslimischen Theologen ihrer Zeit verfügten, die sie für ihre christliche Apologetik einzusetzen versuchten. So kann auch anhand inhaltlicher Beispiele aufgezeigt werden, dass es damals Kontakte zwischen muslimischen und christlichen Intellektuellen gegeben haben muss. Tipp: Ausgezeichnet mit dem Karl-Rahner-Preis 2019
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Autorenporträt
Joachim Jakob, geb. 1984, Studium der Geschichtswissenschaft (2011 BA, 2013 MA) und der katholischen Theologie (2011 Mag. theol.) an der Universität Salzburg, anschließend Promotionsstudium mit den Fächern Kirchengeschichte und Theologie Interkulturell (2018 Dr. theol.) ebendort. Stipendien des Österreichischen Studienförderungswerkes Pro Scientia (2013¿2016), der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk (2013¿2016) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2016¿2018), 2019 Karl-Rahner-Preis für theologische Forschung für die vorliegende Dissertation. Seit Januar 2019 Leiter der Hochschulseelsorge der Diözese Linz.