Wie lassen sich Systeme beschreiben, wenn Erkenntnis stets an systemische Voraussetzungen gebunden ist?Dieses Buch entwickelt eine systematisch fundierte Systemtheorie, die von einer klaren Grundannahme ausgeht: Erkenntnis entsteht immer innerhalb von Systemen mit begrenzter Perspektive. Aufbauend auf dieser Einsicht entfaltet der Autor ein konsistentes theoretisches Modell, das zentrale Begriffe wie Ereignis, Zeit, Grenze, Komplexität und Erkenntnis präzise bestimmt und in ein kohärentes Ordnungsgefüge einbettet.Im Zentrum steht eine ereignisbasierte Auffassung von Zeit, in der Zeit nicht als äußere Dimension, sondern als systeminterne Struktur verstanden wird. Zufall erscheint in diesem Rahmen nicht als Eigenschaft der Welt selbst, sondern als Ausdruck begrenzter Information innerhalb operierender Systeme. Komplexität wird als strukturelle Bedingung analysiert, aus der sich Ereignishorizonte und stabile Ordnungen höherer Systeme ergeben.Die Theorie verbindet mathematische Argumente, kybernetische Prinzipien und erkenntnistheoretische Reflexion zu einem präzisen Denkrahmen, der die Leistungsfähigkeit und Reichweite systemischer Modellbildung bestimmt. Aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen - etwa zur Simulation komplexer Systeme oder zur formalen Beschreibung von Wirklichkeit - werden dabei theoretisch eingeordnet, ohne sie zu vereinfachen oder zu polemisieren.Systemtheorie richtet sich an Leserinnen und Leser aus Systemtheorie, Informatik, Kybernetik, Philosophie und Komplexitätsforschung, die an einer grundlagenorientierten, konstruktiven Theorie systemischer Ordnung interessiert sind. Das Werk bietet eine klar strukturierte, wissenschaftlich reflektierte Darstellung, die zeigt, wie Systeme Wirklichkeit erfassen können - und unter welchen formalen Bedingungen diese Erfassung möglich ist.
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