Das Buch wirkt hochwertig verarbeitet und wirkt sehr edel mit den schwarzen und goldenen Elementen.
Auf der Innenklappe vorne und hinten im Buch werden bereits die vier Pfeiler der Magie erklärt. Es gibt Botanik, Alchemie, Maskerade und Illusion. Diejenigen, die über diese Magie verfügen werden
Wirker genannt.
Die Protagonistin Sophia DeWinter ist eine Wirkerin, sie ist eine…mehrDas Buch wirkt hochwertig verarbeitet und wirkt sehr edel mit den schwarzen und goldenen Elementen.
Auf der Innenklappe vorne und hinten im Buch werden bereits die vier Pfeiler der Magie erklärt. Es gibt Botanik, Alchemie, Maskerade und Illusion. Diejenigen, die über diese Magie verfügen werden Wirker genannt.
Die Protagonistin Sophia DeWinter ist eine Wirkerin, sie ist eine Illusionistin.
Sie lebt in Gefangenschaft bei ihrem Onkel, der nur der Sammler genannt wird. Als Kind musste sie einen Vertrag unterschreiben, der sie lebenslang an ihn bindet. Seit jungen Jahren muss Sophia Aufträge für ihn ausfüllen und ist durch ein Silberarmband gezwungen, in deiner Nähe zu bleiben.
Durch einen Zufall erfährt sie, wann und wo die nächsten Aufnahmeprüfungen für die Killmarth Academy stattfinden. Bei dieser Academy haben Wirker die Möglichkeit, Ordeals (also Prüfungen) abzuschließen und so als Student dort aufgenommen zu werden, um ihre Magie weiter auszubilden und zu stärken.
Schon bald muss Sophia sich mit tödlichen Gefahren auseinandersetzen und sich genau überlegen, wem sie vertraut, schließlich sind die Ordeals ein Wettkampf und die Plätze an der Academy begehrt - natürlich können nicht alle aufgenommen werden.
Es geht um Freundschaft, Täuschungen, tödliche Fallen und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem, was zukünftig auf sie zukommt.
Auch eine Liebesgeschichte findet ihren Platz - es gibt auch ein paar spice Szenen.
Die Erzählweise habe ich als recht linear empfunden, es gab für mich wenig Überraschungen oder Wendungen. Eigentlich erst in den letzten paar Kapiteln gab es noch ein paar "Aha"-Momente. Allerdings auch welche, die nicht ganz überraschend für mich kamen.
Die Schreibweise an sich ist aber auf jeden Fall bildlich, es wird ausschließlich aus Sophias Sicht erzählt in der "Ich"-Perspektive. Es gibt viele innere Monologe, bei denen oftmals ihre Unsicherheit, aber auch ihr Kampfgeist und ihre Empathie eine Rolle spielen. Sie macht definitiv eine Entwicklung durch, was ich als sehr schön empfunden habe.
Sie ist generell eine sehr starke Protagonistin, die weiß, was sie will und alles dafür gibt, es zu erreichen.
Das Ende kommt recht abrupt, im Nachhinein habe ich aber gesehen, dass es noch einen Folgeband geben wird. Daher gibt es einen kleinen Cliffhanger am Ende, den ich aber nicht allzu schlimm fand. An sich habe ich die Story als abgeschlossen empfunden. Ich würde sogar fast sagen, dass mir, wenn mir das Buch nicht so gut gefallen hätte, ein wenig Ansporn gefehlt hätte, den Folgeband zu lesen, da ich wirklich nicht viele offene Fragen habe.
Aus den gegebenen Gründen vergebe ich 4,5 Sterne.