Córdoba im Jahre 822: An diesem Punkt vor über 1000 Jahren beginnt Karl Bruckmaier seine visionäre Zeitreise durch die Geschichte der Popmusik. Folgen Sie ihm per Anhalter durch eine Galaxis aus Klang und Farben mit vielen unerwarteten Zwischenstationen. Ungewöhnliche Helden, magische Orte und wegweisende Ereignisse der Zeitgeschichte weben eine Erzählung der Story of Pop, wie es noch keine gibt. Zwischen Clash der Kulturen und Streben nach Glück: My life was saved by rock'n'roll!
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
Der Titel von Karl Bruckmaiers "The Story of Pop" ist missverständlich, warnt Julian Weber, denn es geht dem Autor mitnichten um eine Erzählung über die angloamerikanische Popmusik, jedenfalls nicht im engeren Sinne. Bruckmaier schreibt vielmehr über verborgene Kontinuitäten in der Popmusik, die rückblickend kulturelle Grenzen verwischen, er schreibt über die Einflüsse des afroamerikanischen Jazz, über den persischen Musiker Zyriab, der im neunten Jahrhundert lebte und großen Einfluss auf die nordafrikanische und die iberische Musik hatte und über die Tropicana-Bewegung in Brasilien, fasst Weber zusammen. Pop sei "per definitionem in Bewegung", er befreie die Körper und diene der "Umwidmung einer totalitären Sicht auf das Leben in humane Alternativen", zitiert der Rezensent Bruckmaier, und in dieser Hinsicht sei das Buch selbst eine "schriftliche Nachahmung von Pop-Aufsässigkeit", meint Weber.
© Perlentaucher Medien GmbH
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