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Erscheint vorauss. 27. Februar 2026
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Mit seiner Untersuchung zu den theologischen Strömungen der osmanischen Welt des 11./17. Jahrhunderts, beleuchtet Hiroaki Kawanishi einen in der wissenschaftlichen Literatur bisher wenig beachteten Forschungsbereich. Dabei stellt der Autor die These der "intellektuellen Stagnation" infrage, derzufolge die nachklassische islamische Geistesgeschichte eine Epoche intellektuellen Verfalls darstellt. Demgegenüber argumentiert er in seiner eingehenden Untersuchung der Kommentare des in Damaskus wirkenden osmanischen Universalgelehrten Abd al-Ghani al-Nabulusi (gest. 1143/1731) zum Glaubensbekenntnis…mehr

Produktbeschreibung
Mit seiner Untersuchung zu den theologischen Strömungen der osmanischen Welt des 11./17. Jahrhunderts, beleuchtet Hiroaki Kawanishi einen in der wissenschaftlichen Literatur bisher wenig beachteten Forschungsbereich. Dabei stellt der Autor die These der "intellektuellen Stagnation" infrage, derzufolge die nachklassische islamische Geistesgeschichte eine Epoche intellektuellen Verfalls darstellt. Demgegenüber argumentiert er in seiner eingehenden Untersuchung der Kommentare des in Damaskus wirkenden osmanischen Universalgelehrten Abd al-Ghani al-Nabulusi (gest. 1143/1731) zum Glaubensbekenntnis des Maghrebi-Theologen Muhammad ibn Yusuf al-Sanusi (gest. 895/1490) dafür, dass die Zeit des 11./17. Jahrhunderts im Osmanischen Reich eine Zeit intellektuellen Reichtums war. Der Autor konzentriert sich auf Nabulusis theologisches Projekt, das die ascharische spekulative Theologie (kalam) und den Akbarianischen Sufismus miteinander vereint und bezieht dabei Aspekte der Erkenntnistheorie, Kosmologie, Metaphysik, Prophetologie und Ethik mit ein.
Autorenporträt
Born 1993; 2025 PhD, University of Tübingen.