Actionreiches Finale
Cover & Klappentext
Passend zu den vorangegangenen Teilen wurde auch dieses Cover gestaltet. Bis auf die Farbgebung und die Details sind sie gleich. Das Blau suggeriert Entspannung, was ich mit dem Buch nicht wirklich in Einklang bringe.
Der Klappentext macht definitiv
neugierig auf mehr, besonders wenn man nicht jetzt erst auf die Trilogie aufmerksam geworden ist.…mehrActionreiches Finale
Cover & Klappentext
Passend zu den vorangegangenen Teilen wurde auch dieses Cover gestaltet. Bis auf die Farbgebung und die Details sind sie gleich. Das Blau suggeriert Entspannung, was ich mit dem Buch nicht wirklich in Einklang bringe.
Der Klappentext macht definitiv neugierig auf mehr, besonders wenn man nicht jetzt erst auf die Trilogie aufmerksam geworden ist.
Meinung
Ein letzte Mission steht den Attentätern bevor, die sie wieder an den Anfang führt.
Die Handlung geht nahtlos weiter. Dennoch ist mir der Einstieg nicht leichtgefallen, weil der zweite Teil schon eine Weile her ist. Aber die Autorin versteht es, die Erinnerung durch geschickte Formulierungen hervorzuholen, sodass ich recht schnell wieder Anschluss fand.
Weiterhin dominieren kurze Kapitel aus unterschiedlichen Sichtweisen, die ein recht hohes Tempo fördern.
Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten, weniger die Handlung. Ich konnte sie bisher kaum einschätzen, habe immer misstrauisch beobachtet, wie sie agieren und reagieren, war aber unsicher. Trotzdem wurde ich im Finale überrascht. Hier zeigt sich, wie vielschichtig die Charaktere angelegt wurden.
Obwohl der Fokus auf der Verbindung liegt, kommt die Handlung nicht zu kurz. Auch hier wurde wieder auf überraschende Wendungen gesetzt.
Die größte Schwäche scheint die Dosierung des Tempos zu sein. Entweder man fliegt quasi durch die Seiten oder man steht still. Der Anfang wird von einer hohen Geschwindigkeit dominiert, der Mittelteil zieht sich etwas, ehe es zum Ende hin wieder rasant weitergeht. Das hätte ich mir ausgewogener gewünscht. Insbesondere die Schlüsselszenen betreffend, die einer Geschichte eine andere Wendung geben kann, ist das unabdingbar.
Vielleicht liegt hier die Ursache für die weiterhin mangelnde Tiefe der Emotionen. Nicht falsch verstehen, die Autorin bediente hier eine breite Palette. Aber das Potenzial für intensivere Gefühle wäre da gewesen. Insbesondere der Ausgleich zwischen Überraschung und Spannung hätte besser herausgearbeitet werden können.
Vielleicht liegt es auch an meiner Vorliebe an Gegensätzen, die in dieser Trilogie für mich einfach zu kurz kamen, dass ich es so wahrnahm.
Der Schreibstil sorgt mit seiner angenehmen Wortwahl und der perfekten Mischung an Satzlängen für ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, der Story zu folgen.
Nach diesem actionreichen Abenteuer, in der ich die unterschiedlichsten Emotionen erlebt habe, hatte ich ein wenig Angst vor dem Ende. Das Ende, wie auch das gesamte Finale, ist ausschlaggebend für meine abschließende Meinung über eine Reihe.
Nun, hier wird es schwierig. Ich komme so ziemlich mit allem klar. Nicht immer ist das Optimum glaubwürdig und nachvollziehbar, ganz gleich ob man damit glücklich ist. Für mich ist das Ende passend. Was mich stört, sind die losen Enden.
Natürlich muss nicht jede Kleinigkeit abgeschlossen werden. Hier ist es eher so, dass die eigene Fantasie gefragt ist.
Fazit
Das Finale braucht sich nach den anderen beiden Bänden keineswegs zu verstecken, schon allein weil der Spannungsfaktor für Unterhaltung sorgt. Wenn man zusätzlich die Protagonisten berücksichtigt, die mit ihrer Vielschichtigkeit begeistern, dann kann man mit dieser Trilogie eigentlich nichts falsch machen.
Ich vergebe für den Abschluss von The Broken Blades dreieinhalb Sterne, die ich auf knappe vier aufrunde, und eine Leseempfehlung.