Hrsg. v. Daniel Keel u. Daniel Kampa. Mit e. Vorw. Arnon Grünberg Herausgegeben:Kampa, Daniel; Keel, Daniel;Übersetzung:Pfaff, Lislott; Harig, Ludwig; Sauter, Lilly; Große, Brigitte; Schäfer, Martina; Vogel, Ursula
Hrsg. v. Daniel Keel u. Daniel Kampa. Mit e. Vorw. Arnon Grünberg Herausgegeben:Kampa, Daniel; Keel, Daniel;Übersetzung:Pfaff, Lislott; Harig, Ludwig; Sauter, Lilly; Große, Brigitte; Schäfer, Martina; Vogel, Ursula
Gellender Witz, schwarzer Humor, abstruse Ideen, schlimmstmögliche Wendungen: Wer Topor liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen und auf eine kalte Dusche auf das Haupt des Spießers, der in jedem von uns steckt.
Gellender Witz, schwarzer Humor, abstruse Ideen, schlimmstmögliche Wendungen: Wer Topor liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen und auf eine kalte Dusche auf das Haupt des Spießers, der in jedem von uns steckt.
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Autorenporträt
Roland Topor, geboren 1938 in Paris als Kind polnisch-jüdischer Eltern, überlebte die deutsche Besatzung versteckt auf dem Land. Er studierte an der École des Beaux-Arts und begann Zeichnungen in Zeitschriften wie 'Bizarre' zu veröffentlichen. Er war Maler, Dichter, Zeichner, Bühnenbildner, Dramatiker, Regisseur, Schauspieler, Liedermacher, Trickfilmer, Plakatgraphiker. Sein Roman 'Der Mieter' wurde von Roman Polanski verfilmt. Roland Topor starb 1997 in Paris.
Rezensionen
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Als "schlecht gealtert" bezeichnet Christoph Bartmann die hier versammelten humoristischen Texte Roland Topors. Bei aller Sympathie für diesen Parodisten der Moderne und die von ihm fruchtbar gemachte Kunst-Form der "lästerlichen Petitesse". In größerer Dosis kommen Bartmann diese Texte doch etwas antiquiert vor. So muss es einmal gewesen sein, denkt der Rezensent, als es galt, gegen Moral und die Akademismen einer erstarrten Moderne loszuschlagen - in den 60ern, als dieser Autor seine beste Zeit hatte.