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7 Kundenbewertungen

»Das beste Buch, das ich seit Langem gelesen habe.« Annie Ernaux
Eine in ihrer radikalen Ehrlichkeit außergewöhnliche Schriftstellerin. Als Kind immer wieder sexueller Gewalt ausgesetzt, erzählt Neige Sinno von einem Familienleben, das um Lügen und Täuschungen herum gebaut ist. Und von den vielen Facetten von Erinnerung, den vielen Gesichtern eines Menschen in Ungeheuerlichkeit und Banalität. Wie werden wir zu denen, die wir sind? Kommt vor Gericht zur Sprache, was in Familien ungesagt bleibt? Neige Sinno erzählt vielstimmig, nähert sich ohne Pathos der Wahrheit. Sie lässt uns an ihren…mehr

Produktbeschreibung
»Das beste Buch, das ich seit Langem gelesen habe.« Annie Ernaux

Eine in ihrer radikalen Ehrlichkeit außergewöhnliche Schriftstellerin. Als Kind immer wieder sexueller Gewalt ausgesetzt, erzählt Neige Sinno von einem Familienleben, das um Lügen und Täuschungen herum gebaut ist. Und von den vielen Facetten von Erinnerung, den vielen Gesichtern eines Menschen in Ungeheuerlichkeit und Banalität. Wie werden wir zu denen, die wir sind? Kommt vor Gericht zur Sprache, was in Familien ungesagt bleibt? Neige Sinno erzählt vielstimmig, nähert sich ohne Pathos der Wahrheit. Sie lässt uns an ihren Gedanken und ihrer Geschichte teilnehmen, als wären wir ihre Freundinnen. Ein kristallklarer Stil, ein so kluges wie Mut machendes Buch, das in Frankreich die Herzen von Hunderttausenden von Leserinnen und Lesern eroberte.
Autorenporträt
Neige Sinnowurde 1977 in der Region Hautes-Alpes in Frankreich geboren, sie verbrachte viele Jahre in Mexiko und lebt heute im französischen Baskenland. Sie studierte amerikanische Literatur, die sie an der Universität lehrte, und arbeitete als Übersetzerin. Sie hat Kurzgeschichten und den kurzen Roman ¿Le Camion¿ sowie mehrere Essays veröffentlicht. ¿Trauriger Tiger¿ war ein Bestseller in Frankreich. Ausgezeichnet mit dem Prix Femina, Prix littéraire Le Monde, Prix Goncourt des lycéens, Prix Jean-Marc Roberts, Prix littéraire Les Inrockuptibles, sowie dem Premio Strega Europeo 2024. Shortlisted für den Internationalen Literaturpreis 2025.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Für Rezensentin Livia Sarai Lergenmüller steht dieser Roman buchstäblich für die Erfindung einer literarischen Form, die den Missbrauch in seiner ganzen Gewalt offenbart. Neige Sinno erzählt, wie sie als junges Mädchen von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde. Um überhaupt Worte zu finden, greift die Autorin auf literarische Referenzen zurück, die dieses Thema behandeln, und Lergenmüller ist beeindruckt von der Kohärenz und Stärke des Textes. Dass Sinnos Prosa sich bis zum Schluss bewusst ist, die Wahrheit nicht ganz artikulieren zu können, diese Ohnmacht der Wörter angesichts der Gewalt, macht für die Rezensentin die Größe dieses "meisterhaften Stücks Literatur" aus, das dadurch zugleich zu einer "vielschichtigen Reflexion" über Gewalt und Macht werde. 
 

© Perlentaucher Medien GmbH
Ein erschütternd eindringliches und wichtiges Buch. Elke Heidenreich Spiegel online 20241006