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Auf der entlegenen Wrangelinsel im Arktischen Ozean schlägt 1934 eine sowjetische Forschergruppe ihr Lager auf. Die Verachtung des rücksichtslosen Expeditionsleiters wird für die Bewohner der Insel bald zur Bedrohung: Der Schamane Analko muss zusehen, wie seine Familie unter den Umwälzungen leidet, die die Fremden mit sich bringen. Als der Winter naht und die Nahrung knapp wird, drohen die Spannungen zu eskalieren.
Aus den Erzählungen seiner Stammesgenossen und den Akten eines damals aufsehenerregenden Moskauer Prozesses schöpft Juri Rytchëu den Stoff zu einem intensiven Roman, der vom
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Produktbeschreibung
Auf der entlegenen Wrangelinsel im Arktischen Ozean schlägt 1934 eine sowjetische Forschergruppe ihr Lager auf. Die Verachtung des rücksichtslosen Expeditionsleiters wird für die Bewohner der Insel bald zur Bedrohung: Der Schamane Analko muss zusehen, wie seine Familie unter den Umwälzungen leidet, die die Fremden mit sich bringen. Als der Winter naht und die Nahrung knapp wird, drohen die Spannungen zu eskalieren.

Aus den Erzählungen seiner Stammesgenossen und den Akten eines damals aufsehenerregenden Moskauer Prozesses schöpft Juri Rytchëu den Stoff zu einem intensiven Roman, der vom unheilvollen Zusammenprall zweier Kulturen am Polarkreis berichtet.
Autorenporträt
Juri Rytchëu, geboren 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens, war der erste Schriftsteller dieses nur zwölftausend Menschen zählenden Volkes. Mit seinen Romanen und Erzählungen wurde er zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.
Rezensionen
»Ohne Frage reiht sich Rytchëu in die große Galerie der hervorragenden Romanciers des Realismus auf dem Boden der ehemaligen Sowjetunion wie Aitmatow, Valentin Rasputin und Wladimir Tendrjakow ein, deren Werke schon längst Bestandteil der Weltliteratur geworden sind.« Wiener Zeitung