In dieser retrospektiven Studie wurden Zahnverletzungen bei 118 Kindern und Jugendlichen mit Unterkieferfrakturen untersucht, die in der Universitätsklinik Helsinki behandelt wurden. Ziel war es, die Häufigkeit, die Arten und die Ergebnisse zu bewerten. DIs traten bei 34,7 % der Patienten auf, mit durchschnittlich 3,5 verletzten Zähnen pro Fall. Insgesamt waren 142 Zähne betroffen, darunter 112 bleibende und 30 Milchzähne. Nicht-komplizierte Kronenfrakturen waren die häufigste Verletzung, während Abrisse die häufigste Ursache für Zahnverluste waren. Insgesamt gingen 16,2 % der verletzten Zähne verloren, und etwa 10 % der Patienten verloren mindestens einen Zahn, häufig zum Zeitpunkt des Traumas. Die oberen Schneidezähne waren besonders gefährdet. Es wurde kein signifikanter Zusammenhang mit Alter, Geschlecht oder Frakturtyp festgestellt, obwohl viele Verletzungen in nicht zahntragenden Frakturregionen auftraten. Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose, einer sofortigen Replantation von abgeschlagenen Zähnen und einer systematischen langfristigen Nachsorge, um bleibende Schäden zu minimieren und die Mundgesundheit im Kindes- und Jugendalter zu erhalten.
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