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Nach einer Krebsdiagnose begibt sich der Erzähler auf eine Reise durch Zeit und Raum. Weit über das eigene Erinnern hinaus spürt er seiner Familiengeschichte nach bis in die feuchten, verwinkelten Gassen Quedlinburgs zur Zeit der Weimarer Republik, wo die Mutter unwissend einer glücklichen Zukunft entgegen hofft, und in die weiten Landschaften des Niederrheins, in denen der Vater früh angesteckt vom Nazivirus den Krieg spielt, der ihn später zum Krüppel machen wird. Bongartz' Roman verwebt persönliche Schicksale mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und zeigt die Auswirkungen von…mehr

Produktbeschreibung
Nach einer Krebsdiagnose begibt sich der Erzähler auf eine Reise durch Zeit und Raum. Weit über das eigene Erinnern hinaus spürt er seiner Familiengeschichte nach bis in die feuchten, verwinkelten Gassen Quedlinburgs zur Zeit der Weimarer Republik, wo die Mutter unwissend einer glücklichen Zukunft entgegen hofft, und in die weiten Landschaften des Niederrheins, in denen der Vater früh angesteckt vom Nazivirus den Krieg spielt, der ihn später zum Krüppel machen wird. Bongartz' Roman verwebt persönliche Schicksale mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und zeigt die Auswirkungen von Gewalt und Totalitarismus auf eine Familie über mehrere Generationen hinweg. In einem poetischen Sog erleben wir eine große Erzählung von Träumen und Hoffnungen, von Verlust, Scham und Verdrängung. Im Spiel mit Dialekten, Binsen und Schüttelreimen schafft Bongartz ein sprachliches Monument, in dem Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zugleich aufgehoben sind.
Autorenporträt
Dieter Bongartz, geboren 1951 in Dülken, war Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmemacher. Themen wie Kindheit, Jugend und gesellschaftliche Konflikte standen im Zentrum seines Werks. Neben seinen mehrfach ausgezeichneten sozialkritischen Dokumentationen und TV-Produktionen veröffentlichte er Lyrikbände und Jugendromane. Die Verfilmung seines Romans ¿Der zehnte Sommer des Kalli Spielplatz¿ lief auf internationalen Festivals. Bis zu seinem Tod im Jahr 2015 leitete er die ¿Kölner Schreibschule für Jugendliche¿.
Rezensionen
»Mit beklemmender Ehrlichkeit erzählt Bongartz von der Verachtung der Nachkriegsgeneration gegenüber den Eltern - und der späten Erkenntnis, auch selbst nicht der eigenen Zeit zu entkommen.« Laetitia Lenel