Was führt zu Veränderungen in einer Therapie? Es ist die therapeutische Begegnung: Die spezifische Wechselwirkung der subjektiven Welten im analytischen Prozess verändert Patient und Therapeuten. Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es dabei zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Analytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen. Um zu verändern, müssen wir uns selbst verändern lassen. In diesem Sinne ist nicht nur die Therapie, sondern auch Heilung und Scheitern des…mehr
Was führt zu Veränderungen in einer Therapie? Es ist die therapeutische Begegnung: Die spezifische Wechselwirkung der subjektiven Welten im analytischen Prozess verändert Patient und Therapeuten. Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es dabei zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Analytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen. Um zu verändern, müssen wir uns selbst verändern lassen. In diesem Sinne ist nicht nur die Therapie, sondern auch Heilung und Scheitern des analytischen Prozesses ko-konstruiert.
Chris Jaenicke, Dipl. Psych., ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker, Supervisor und Dozent in der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie, Berlin e.V. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Selbstpsychologie - Europäische Zeitschrift für Psychoanalytische Therapie und Forschung.« Forschungsschwerpunkte und Publikationen zur Intersubjektivitätstheorie und Selbstpsychologie.
Inhaltsangabe
Vorwort von Donna Orange 9 1. KAPITEL Neue Perspektiven der Psychoanalyse - Drei Thesen 13 1. These: Das Primat der wechselseitigen Beeinflussung 13 2. These: Das Primat der Subjektivität 14 Klinisches Beispiel I 16 Klinisches Beispiel II 22 3. These: Das Primat der Ko-Determinierung 6 Zum Thema »Theorie« 26 Die im isolierten Geist implizierte Einseitigkeit 29 Die Einzigartigkeit der psychotherapeutischen Dyade: zwei Dilemmata 33 Zur praktischen Herangehensweise an das intersubjektive Feld 36 Die kritische Zuspitzung 40 Klinisches Beispiel III 42 2. KAPITEL Aggression 46 Fallbericht Frau M. 48 Theoretische Überlegungen 52 Angeborene versus reaktive Aggression 55 Eine relationale Sichtweise 61 Eine feministisch-relationale Sichtweise 65 Die Theorie der motivationalen Systeme 76 Eine intersubjektivistische Perspektive 81 Eine kleinianische Sichtweise 89 3. KAPITEL Kollidierende Erfahrungswelten 96 Die therapeutische Begegnung mit Herrn U., dem »unbekannten Soldaten« 102 Einleitende Bemerkungen 102 Fallbericht 105 Abschließende Bemerkungen und theoretischeÜberlegungen zu der Begegnung mit Herrn U. 117 Die therapeutische Begegnung mit Herrn G. 119 Einleitende Bemerkungen 119 Fallbericht 121 Nachträgliche Überlegungen zur Rolle der Subjektivität des Analytikers 138 4. KAPITEL Die ödipale Phase und das postödipale Objekt aus intersubjektivitätstheoretischer Sicht 142 Die therapeutische Begegnung mit Frau M.: ödipales Begehren in einer Serie von Träumen 155 Epilog 163 Danksagung 175 Literatur 177 Über den Autor 181
Vorwort von Donna Orange 9 1. KAPITEL Neue Perspektiven der Psychoanalyse - Drei Thesen 13 1. These: Das Primat der wechselseitigen Beeinflussung 13 2. These: Das Primat der Subjektivität 14 Klinisches Beispiel I 16 Klinisches Beispiel II 22 3. These: Das Primat der Ko-Determinierung 6 Zum Thema »Theorie« 26 Die im isolierten Geist implizierte Einseitigkeit 29 Die Einzigartigkeit der psychotherapeutischen Dyade: zwei Dilemmata 33 Zur praktischen Herangehensweise an das intersubjektive Feld 36 Die kritische Zuspitzung 40 Klinisches Beispiel III 42 2. KAPITEL Aggression 46 Fallbericht Frau M. 48 Theoretische Überlegungen 52 Angeborene versus reaktive Aggression 55 Eine relationale Sichtweise 61 Eine feministisch-relationale Sichtweise 65 Die Theorie der motivationalen Systeme 76 Eine intersubjektivistische Perspektive 81 Eine kleinianische Sichtweise 89 3. KAPITEL Kollidierende Erfahrungswelten 96 Die therapeutische Begegnung mit Herrn U., dem »unbekannten Soldaten« 102 Einleitende Bemerkungen 102 Fallbericht 105 Abschließende Bemerkungen und theoretischeÜberlegungen zu der Begegnung mit Herrn U. 117 Die therapeutische Begegnung mit Herrn G. 119 Einleitende Bemerkungen 119 Fallbericht 121 Nachträgliche Überlegungen zur Rolle der Subjektivität des Analytikers 138 4. KAPITEL Die ödipale Phase und das postödipale Objekt aus intersubjektivitätstheoretischer Sicht 142 Die therapeutische Begegnung mit Frau M.: ödipales Begehren in einer Serie von Träumen 155 Epilog 163 Danksagung 175 Literatur 177 Über den Autor 181
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