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Vision 20/ 21 - Emmott, Bill
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Bill Emmott, Chefredakteur des "Economist", setzt sich mit der Führungsrolle der USA und der Zukunft Asiens und Europas auseinander. Er zeigt längerfristige Entwicklungslinien auf, die sich vom 20. bis ins 21. Jahrhundert erstrecken, und beschäftigt sich mit den drängendsten weltpolitischen Fragen unserer Zeit.
Gemäß dem Winston Churchill Zitat "Je weiter man in die Vergangenheit blickt, desto besser kennt man die Zukunft." betrachtet/analysiert Bill Emmott die Errungenschaften und Niederlagen des 20. Jahrhunderts (Politik, Weltmächte, Bevölkerungsexplosion, Kriege, Wissenschaft und
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Produktbeschreibung
Bill Emmott, Chefredakteur des "Economist", setzt sich mit der Führungsrolle der USA und der Zukunft Asiens und Europas auseinander. Er zeigt längerfristige Entwicklungslinien auf, die sich vom 20. bis ins 21. Jahrhundert erstrecken, und beschäftigt sich mit den drängendsten weltpolitischen Fragen unserer Zeit.
Gemäß dem Winston Churchill Zitat
"Je weiter man in die Vergangenheit blickt, desto besser kennt man die Zukunft."
betrachtet/analysiert Bill Emmott die Errungenschaften und Niederlagen des 20. Jahrhunderts (Politik, Weltmächte, Bevölkerungsexplosion, Kriege, Wissenschaft und Technik), um aus den so gewonnen Erfahrungen/Analysen unsere Gegenwart besser verstehen zu können und zukünftige Entwicklungen besser abschätzen zu können.

Eine große Geschichte des 20. Jahrhunderts mit einem fundierten Ausblick in die Zukunft, beeinflusst von den Ideen Adam Smith und Isaiah Berlins.

Autorenporträt
Bill Emmott ist seit 1993 der Chefredakteur des Economist und war zuvor dessen Korrespondent in Brüssel, London und Tokio.
Rezensionen
Skeptischer Optimismus
Prognosen sind gefährlich. Das Vorhergesagte trifft selten ein. Der Autor bleibt daher vorsichtig, weil er die neue Weltordnung nur nach dem derzeitigen Erkenntnisstand beurteilen und skizzieren kann. Sein Buch ist, wie er schreibt, das Plädoyer für einen skeptischen Optimismus, das bewusst Bestimmtes offen lässt wie etwa die Frage: "Werden die Stärken des Kapitalismus seine Schwächen so eindeutig überwiegen, dass Bürger und Regierungen ihm in guten wie schlechten Zeiten die Treue halten?" Das Buch gibt Anstöße und wird sicher auch bei einigen Lesern Widerspruch hervorrufen.
Bündnisse gegen die Übermacht?
Der Verfasser, Chefredakteur des renommierten Economist, setzt im 21. Jahrhundert voll auf die Vereinigten Staaten, ihre Wirtschaftskraft und ihre Militärmacht. Doch deren Hegemonieanspruch werde sich nicht ohne Widerstände und Spannungen verwirklichen lassen. Denn es könne durchaus sein, dass sich Indien, China und Russland auf der einen oder eine politisch, wirtschaftlich und militärisch handlungsfähige Europäische Union auf der anderen Seite zu einem großen Bündnis gegen die Übermacht der USA zusammenschließen. Und welche Rolle könnte Japan im asiatischen Raum spielen? Oder wird China dort die neue Supermacht?
Horrorszenarien
Der Autor hält aber auch andere Szenarien für möglich. Nuklearterroristen könnten Großstädte angreifen oder China könnte in einem Bürgerkrieg versinken. Flüchtlinge und sonstige Migranten könnten ihren Anspruch auf Teilhabe am allgemeinen Wohlstand vehement einklagen, das Klima könnte kippen und eine riesige Welle von Gewalt und Kriminalität die Welt in Atem halten. Die Bedrohung wächst mit der Zahl instabiler Länder. Der Blick auf Israel und Palästina beweist es, ebenso der Konflikt zwischen Indien und Pakistan. Auch wenn keiner seinen weiteren Verlauf kennt: Den Start ins 21. Jahrhundert kann man als missglückt bezeichnen.
(Henrik Flor, literaturtest.de)
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