In "Von der Hexe, die eine Heilige war" entblättert Agnes Günther ein faszinierendes Panorama über die komplexen Verflechtungen zwischen Weiblichkeit, Heiligkeit und dem überlieferten Bild der Hexe. Die Autorin bindet historische Fakten und literarische Referenzen in eine fesselnde Erzählung ein, die den Leser in eine Zeit versetzt, in der Frauen oft zwischen den Extremen der Verehrung und Verdammung gefangen waren. Günthers prägnanter Stil und die sorgfältige Recherche verleihen dem Werk eine tiefgehende Authentizität, während poetische Passagen die emotionale Tiefe der Charaktere unterstreichen. Im Kontext feministischer Literatur zeigt sich die Thematik als eindringlicher Kommentar zur gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauen im Wandel der Zeiten. Agnes Günther ist eine versierte Historikerin und Schriftstellerin, deren Interesse an der Rolle der Frau in der Geschichte sie dazu anregte, die Grenzen zwischen dem Heiligen und dem Profanen zu erforschen. Ihre umfangreiche Forschung über die Hexenverfolgungen und ihre kulturellen Auswirkungen auf das weibliche Selbstverständnis haben sie zu diesem eindrucksvollen Werk inspiriert. Günther beleuchtet nicht nur die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern zieht auch Parallelen zu zeitgenössischen Themen und Herausforderungen. Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich mit der Rolle der Frauen in der Geschichte und Literatur auseinandersetzen möchten. Günthers eindringliche Prosa und ihre Fähigkeit, historische Narrative mit zeitgenössischen Fragen zu verknüpfen, machen "Von der Hexe, die eine Heilige war" zu einer tiefen und bereichernden Erfahrung, die zum Nachdenken anregt und zum Dialog einlädt.
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