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Der Infrastrukturausbau beeinträchtigt vielfach Umweltbestandteile, ist kostenintensiv und greift in Grundrechte der Betroffenen ein. Das betrifft insbesondere den Ausbau großflächiger Netze, etwa der Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur. Der Planungsmodus der vorausschauenden Planung soll den Infrastrukturausbau erleichtern, indem er die Bündelung von Vorhaben ermöglicht, die im selben Raum, aber nicht zeitgleich realisiert werden. Hierbei sollen sogenannte Vorhaltemaßnahmen die schonende spätere Realisierung des zeitlich nachfolgenden Vorhabens ermöglichen. Die vorliegende Untersuchung…mehr

Produktbeschreibung
Der Infrastrukturausbau beeinträchtigt vielfach Umweltbestandteile, ist kostenintensiv und greift in Grundrechte der Betroffenen ein. Das betrifft insbesondere den Ausbau großflächiger Netze, etwa der Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur. Der Planungsmodus der vorausschauenden Planung soll den Infrastrukturausbau erleichtern, indem er die Bündelung von Vorhaben ermöglicht, die im selben Raum, aber nicht zeitgleich realisiert werden. Hierbei sollen sogenannte Vorhaltemaßnahmen die schonende spätere Realisierung des zeitlich nachfolgenden Vorhabens ermöglichen. Die vorliegende Untersuchung erarbeitet Grundlagen und verfassungsrechtliche Grenzen vorausschauender Planung. Es wird aufgezeigt und analysiert, wie die §§ 43 Abs. 2 S. 1 Nr. 6, 43j EnWG, 18 Abs. 3 NABEG und die §§ 125 ff. TKG vorausschauende Planung im Stromleitungs- bzw. Telekommunikationsnetzausbau ermöglichen. Es wird überprüft, ob vorausschauende Planung ein verallgemeinerungsfähiger Planungsmodus ist.
Autorenporträt
Niklas Jasper studierte Rechtswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und legte dort 2020 die Erste Juristische Prüfung ab. Bis 2022 absolvierte er den juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Stuttgart und bestand die Zweite Juristische Prüfung. Von 2020 bis 2025 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Dr. Johannes Saurer, LL.M. (Yale), an der Universität Tübingen. Dort wurde er 2025 promoviert. Im Anschluss nahm er ein LL.M.-Studium an der National University of Singapore auf.